Ja, ich will…?

Die Fragen aller Fragen!? Heiraten. Fand ich immer blöd und unnütz. Weißes Kleid, viel Streß und dann doch die Scheidung, die meistens teurer wird als die Hochzeit selbst. Doch jetzt interessiert mich das Thema irgendwie doch.
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Luxus für überhitzte Schwangerenfüße

Ich habe mir was gegönnt, ich war „shoppen“. Dieses mal nicht für umwerfend schicke Schwangerschaftshosen (das wäre eigentlich ein Thema für sich), sondern ich war in einem Flohmarktlagen und habe mir gekauft…. ein Fußbad! Eigentlich ist das gute Stück einfach eine glorifizierte Emailleschüssel, aber selbst meine hitzegeplagten Schwangerenfüße Größe 42 passen noch recht bequem hinein. Weiterlesen

Jetzt weiß die ganze Arbeit Bescheid

So, jetzt wissen also alle in der Arbeit Bescheid. Zumindest alle in der Chefetage. Der Senior wirft mir keine grimmigen Blicke wegen der Beule am Auto mehr zu. Die Seniorin fragt alle paar Tage: “Spürn’s scho wos?” bevor sie mich tadelnd ansieht und fragt, wann ich denn endlich die nächste Rechnung an den Bauherren schreiben werde. Und der Junior hat mir überschwänglich gratuliert und meinte, man sehe ja noch gar nichts. Er kenne sich  aus, schließlich sei er selbst vor nicht allzulanger Zeit Vater geworden (das Kinderzimmer in der Architekturabteilung im 2. Stock, das mit kuscheligen Schaukelschafen und anderen stylischen Kinderprodukten ausgestattet wurde, ist nach Monaten natürlich noch unbenutzt). Weiterlesen

Zur Zeit läuft alles wunderbar

Bei uns ist gerade außer Alltag nix los. Luna läuft inzwischen und wir haben eine Menge Spaß. Das Wetter ist gut, die Stimmung ist gut, alles bestens also. Endlich können wir von Spielplatz zu Spielplatz ziehen, mal ins Schwimmbad gehen und die Mädels fangen an richtig miteinander zu spielen. Das ist besonders schön anzusehen, man kann richtig beobachten, wie die beiden immer enger miteinander werden.

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Was wird es denn?

Diese Frage wird mir ständig gestellt. Ich weiß es aber noch nicht. Will es aber auf jeden Fall wissen und hoffe, dass sich der Bauchbewohner bei der nächsten Ultraschalluntersuchung in die richtige Position dreht. Ich habe für Überraschungen einfach keine Geduld. Weiterlesen

Happy Birthday to me…

Mein Geburtstag. Irgendwie komisch, so ohne anstoßen. Aber man muss ja nicht immer feiern. Also, weggehen und trinken. Man kann ja auch einfach nur mit seinen Lieben Kuchen essen. So schlecht finde ich das gar nicht. Weiterlesen

Die Biergarten-Saison ist eröffnet

Endlich hält das Wetter an und was macht man dann in München mit Kindern? Spielplatz, an die Isar und natürlich ab in den Biergarten. Bei uns ums Haus haben wir gleich zwei gemütliche Biergärten mit Spielplätzen, die zum verweilen einladen. Weiterlesen

Sonne, grillen…Apfelschorle

Das Wochenende ist heiß. Sehr heiß. Wir erreichen um die 30 °C. Grills und Planschbecken werden aufgebaut. Überall sitzen die Leute draußen und trinken Bier oder Wein oder Hugo’s. Auch ich sitze im Garten unserer Freunde. Mit einer Apfelschorle.
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Isarschifffahrtssaison. Und Flauchergrillsaison!

Ach München, wie ich dich mag. Es ist erst Mai, aber dieses Wochenende hat Sommerwonnen wie im Juli gebracht. Und dann auch noch mit  Feiertag und Brückentag! Wobei, eigentlich bin ich ja schön blöd, mir so einen Brückentag frei zu nehmen. Es passiert wenig, weil viele Planer Urlaub machen, Zulieferer sind schwach besetzt und auch von den Arbeitern ist trotz Zeitdruck nach so einem Feiertag gerne die Luft raus – verständlich, das wäre eine tolle Gelegenheit gewesen, für ein paar Tage nach Hause zu fahren.

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Wie sag ichs meinem Chef?

In meinem Bewerbungsgespräch war mir noch gesagt worden, ich würde voraussichtlich nach sechs Monaten meine erste eigene Baustelle zugeteilt bekommen. Aber wie das so ist im Leben, kommt es anders als man denkt. Tatsächlich hatte ich mehr oder weniger meine erste Baustelle etwa drei bis vier Wochen nach dem ich angefangen hatte. Natürlich mit Oberbauleiter im Hintergrund (bzw. zwangsweise öfters auch im Vordergrund), aber doch offiziell verantwortlich.

Das Projekt scheint mir ein wenig ein Desaster zu sein – von Anfang an und nicht erst, seit ich drauf bin. Aus meinem Team höre ich immer wieder “Wenn die erst mal aus dem Dreck raus sind, dann läuft.” Sprich, wenn der Erdgeschossboden betoniert ist, normalisiert sich alles. Das war jetzt vor 6 Wochen und ich hab das Gefühl, gar nicht normalisiert sich. Es sei denn, das hier ist der Normalzustand.

Zu allem Übel ist eine Baustelle ja nicht auslastend für einen Bauleiter. Meine neue steht also schon in den Startlöchern. Und an manchen Tagen bin ich tatsächlich froh darüber, mich einfach wo einlesen und eindecken zu können, ohne dass daraus direkt Fristen und Dringen-Machen-Listen entstehen. Das sind wahrscheinlich die Tage, an denen ich mittags nicht so müde bin. An manchen Tagen beneide ich auch furchtbar die ganzen Radler auf dem Weg zur Arbeit, die mir entlang der Isar begegnen, wenn ich von der Baustelle aus ins Büro fahre. Ich vermisse mein Rad und ein wenig mehr Bewegung würde meinem Körper auch oder besonders jetzt ganz gut tun. Dann denke ich schon manchmal “Was, wenn ich den Job bei der Stadt angenommen hätte…” Auch langfristig wäre da bestimmt vielen einfacher gewesen. Aber, es war ja alles nicht direkt so geplant gewesen und überhaupt sind solche Überlegungen müßig. Ich werd schon sehen, wie es weitergeht.

Als mein Oberbauleiter (sprich direkter Vorgesetzter und Teamleiter) mir von der neuen Baustelle erzählt hat, muss ich sagen, war ich schon erst mal stolz. Ich mein, das heißt ja auch, dass ich mich irgendwie ganz geschickt anstellen muss – trotz Müdigkeit. Da musste ich es ihm dann aber doch endlich sagen. “Ja, gerne übernehme ich die Baustelle. Aber vom Zeitplan her müssen wir uns ranhalten. Ab Oktober bin ich nämlich im Mutterschutz.” Einen Moment musste er sich sammeln, aber dann kam ein breites Grinsen über sein Gesicht. Ein Glück, jetzt ist mir der Stein auch vom Herzen.