Ja, was wirds denn!?

Es gibt zwei Fragen, die mir gefühlt jeder stellt und die mir langsam ganz schön auf den Geist gehen. Es scheint, dass der Einfallsreichtum, wie oder über was man mit Schwangeren reden könnte ziemlich begrenzt ist.

“Tritt das Baby auch fleißig?”  Weiterlesen

Schwanger x 3 auf der Wiesn

Jetzt ist sie schon fast wieder eine Woche rum, die Wiesn (sprich “Oktoberfest” für die Nicht-Münchner). Die Fahrgeschäfte werden schon fleißig wieder zerlegt, immer, wenn ich aus dem Haus gehe, fahren große LKWs beladen mit bunten Achterbanteilen an mir vorbei. Der Duft nach gebrannten Mandeln hat sich sowieso schon längst wieder gelegt. Dafür sind auch die Heerscharen an Touristen und sonstigen Betrunkenen, die durch unsere Gegend wackeln wieder fort und ein bisschen Ruhe ist eingekehrt. Weiterlesen

Willkommen im Mutterschutz!

Es ist Montag Mittag, 12 Uhr. Ich sitze daheim. nicht im Büro, nicht mit traurigem Mittagessen vorm PC, hüpfe auf der Baustelle herum oder versuche verzweifelt noch ein paar Bauarbeiter aufzutreiben, die irgendwelche last-minute Reparaturen ausführen können. Nein, ich sitze daheim, vorm Fenster, ein Schälchen Trauben und eine Tasse Tee vor mir . Und blogge. An einem Montag Mittag. und das kann nur eines heißen: Willkommen im Mutterschutz!

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Und nochmal in die Berge – Wanderung auf den Laber bei OGau

Kennt ihr das? An manchen Tagen, in manchen Momenten seid ihr einfach glücklich, zufrieden, ohne dass ihr euch aktiv über ein Geschenk, einen Besuch oder sonst etwas freut? So habe ich mich Sonntagabend gefühlt – Montag früh war das meiste davon leider schon  wieder weggeblasen, nur ein bisschen sitzt das Gefühl noch im Bauch.

Wir waren am Wochenende nochmal spontan in den Bergen, während daheim ums Ecks tausende Feierwütige „O-Zapft“ grölten. Weiterlesen

Den Endspurt gelassener nehmen, oder: Der Mutterschutz kommt!

Oh je, in letzter Zeit schlaucht mich die Arbeit wirklich sehr. Einerseits lag das sicherlich daran, dass ich zwei Wochen lang Urlaubsvertretung für meine Kollegen gemacht habe. Während die meisten Baustellen recht ruhig waren und der Polier nur ab und zu meine Unterstützung brauchte, ging es auf einer Baustelle rund (und das scheint dort Dauerzustand zu sein): Pläne wurden andauernd und bis zum Einbautag verändert, Absprachen nicht eingehalten und der Platz mitten in der Innenstadt ist extrem eng. Ich habe drei Kreuze geschlagen, als ich diese wieder abgeben durfte! Weiterlesen

„Alkoholfreies Radler“ / Alkoholfreier „Gin“

Ach du schöne Urlaubszeit. Das war bitter nötig gewesen, nach den letzten Wochen auf der Arbeit, aber leider ist sie mittlerweile auch schon wieder rum. Jetzt heißt es nochmal klotzen. 2 Wochen doppelte Urlaubsvertretung und bis Ende September alles übergabebereit machen.

Ein Glück, dass wir uns dazu entschieden hatten, unseren Urlaub dieses Jahr ganz entspannt anzugehen. Heimaturlaub (für meinen Mann) ganz ohne touristische Ambitionen. Allein ein großes Repertoire and Freunden, Bekannten und Familie wollte besucht werden. Dazu Vollpension im Hotel Schwiegermutter (selbstverständlich mit tatkräftiger Eigenbeteiligung), inklusive Pool im Garten und Flüsse und Seen an jeder Weggabelung. Weiterlesen

Richtspruch mit Traubensaft

Es war ein wenig still hier vor ein paar Wochen. Dafür ging auf meinen Baustelle so einiges voran – endlich. Nach vielen Ach und Krach wurde bei meinem “Problemkind” endlich der Rohbau fertiggestellt (rechtzeitig vor meinem Urlaub!).

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Endlich wieder Kaffeegenuß

Wir haben ein kleines Morgenritual für unser frühes Frühstück daheim. Als ich meine neue Stelle als Bauleiter anfing und ab sofort jeden morgen um 6 Uhr aus den Federn kroch, kam von der anderen Bettseite die ersten Tag nur ein müdes Seufzen, dann war wieder Ruhe. Mittlerweile findet er es aber gar nicht mehr sooo schlecht, so früh in den Tag zu starten – plötzlich ist der produktive Morgen viel länger! (aber ich glaube, er freut sich schon auf den Beginn des Mutterschutzes und damit einhergehend das erneute “Ausschlafen” über 6 Uhr hinaus). Wir frühstücken jeden Morgen gemeinsam, im Winter Oatmeal (im deutschen mit dem wunderschönen Namen Haferschleim bedacht), im Sommer selbstgemischtes Müsli. Dazu: Kaffee. Aber nicht irgendein Kaffee, keine durchgebrannten Bohnen bis nur noch Schwärze übrig bleibt und sonst nicht viel Geschmack. Eher leicht geröstet und dann in der “Aeropress” sanft zubereitet  (ich selbst habe ehrlich gesagt keine Ahnung, nur dass der Kaffee, so wie mein Mann ihn mach mir einfach viel besser schmeckt, als das dunkle Gebräu von Oma und Co).

Mien Problem ist: Seit relativ früh in der Schwangerschaft kann ich keinen Kaffee mehr riechen. Also ich rieche ihn schon noch, ziemlich stark sogar, nur vergeht mir dadurch leider der Appetit. Und wenn ich doch ein paar Schlückchen trinke, wird mir eher ein wenig übel. So ging das die letzten paar Monate. Jedes Mal, wenn ich mit dachte “Hmmm, so ein kleines Tässchen Kaffee, das wäre jetzt was…” wurde ich von meinem Körper wieder eines besseren belehrt. Bis vor Kurzem…

Wir haben uns während des Studium in Kanada kennengelernt. Immer wieder verbrachten wir regelmäßig ganze Vormittage nebeneinander in einem Café – er an seiner Masterarbeit, ich an meinen Bachelorkursen. Jetzt, wo wir nochmal auf “Heimaturlaub” in Kanada sind, steht der Besuch unseres alten Viertels natürlich ganz oben auf der Liste. Dank Jetlag bin ich ordentlich durch den Wind: Eigentlich hellwach aber unterschwellig müde. Und siehe da, der Kaffee an dem ich bei meinem Mann klein nippe, lädt zu mehr ein. Keine Mengen, aber eine kleine Tasse heute. Und weils so gut war, am Tag drauf nochmal. Hach, vielleicht klappt daheim dann auch mit dem Morgenritual wieder? Oder liegt es doch nur an der Urlaubsentspannung…?

Quelle: Bild (c) Privat

Apfelschorle und Kaiserschmarrn aufm Heimgarten

Während es in der Arbeit hoch her ging, haben wir auch an den Wochenenden so einiges unternommen. Ab und zu zumindest – dann aber besonders schön. Fast schon ein “Familienklassiker” ist bei uns die Heimgarten- und/oder Herzogstandtour geworden. Tatsächlich waren wir dort schon im Juni, wo mein Bauch noch ein wenig kleiner und leichter und die Kondition noch ein wenig besser war. Aber auch da sind wir das Ganze schon gemächlich genug angegangen, um uns den richtigen Anstieg zu schenken und mit der Herzogstandbahn die meisten Höhenmeter unter uns zu bringen. Die Verlockung auf frische Bergluft, atemberaubende Ausblicke und ein Traum von einem Kaiserschmarrn war einfach zu groß. Und trotzdem erinnerte ich beim letzten Stück hoch und der Traverse zum Heimgarten ein wenig an eine keuchende Dampflok, die alle paar Meter wieder zu Puste kommen musste.

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Der Bauch wächst

Im Radio – das ich dank Arbeitsfahrten zwischen daheim, Baustelle und Büro mittlerweile recht häufig höre – hatte ich einen Bericht gehört: Laut einer Studie haben Schwangere angeblich überhaupt kein Problem damit, sich mit ihrem wachsenden Bauumfang im Raum zurecht zu finden. Weiterlesen