Isarschifffahrtssaison. Und Flauchergrillsaison!

Ach München, wie ich dich mag. Es ist erst Mai, aber dieses Wochenende hat Sommerwonnen wie im Juli gebracht. Und dann auch noch mit  Feiertag und Brückentag! Wobei, eigentlich bin ich ja schön blöd, mir so einen Brückentag frei zu nehmen. Es passiert wenig, weil viele Planer Urlaub machen, Zulieferer sind schwach besetzt und auch von den Arbeitern ist trotz Zeitdruck nach so einem Feiertag gerne die Luft raus – verständlich, das wäre eine tolle Gelegenheit gewesen, für ein paar Tage nach Hause zu fahren.

Meine Freunde haben am Sonntag gleich die Isarschifffahrtssaison eingeweiht, sind mit der S-Bahn nach Wolfratshausen und haben sich von dort aus in die Fluten gestürzt. Derweil ist ein Kommando der weniger seegängigen Matrosen zum Grillplatz am Flaucher vorbereiten geschickt worden.

Ich selbst bin noch ein weniger später dazugestoßen und habe vorher noch meine sturmfreie Zeit daheim genutzt, um meine Oma zu besuchen. Bei ihr rief der Gedanke, ich könnte mich schwanger in ein Kanu oder Schlauchboot setzen, pures Entsetzen aus!! „Da machst du aber net mit, bei dem Zeug, oder!?“ Dass ich erst der 17. Woche bin und bereits 10 Tage lang den Yukon in Nord-Ost-Kanada entlang gepaddelt bin, hat sie herzlich wenig interessiert. Naja gut, ich hatte eh keine Lust mit den Chaosmatrosen mitzusteuern, aber vorschreiben, was ich tun und lassen darf lasse ich mir dann selbst von meiner Oma nicht gerne. Aber sie zeigte sich versöhnlich: “Aber an Campari trinkst bei dem Wetter scho mit, geh?” Ach, wie die Zeiten sich geändert haben.

Am Flaucher erwartete mich dann schon ein kleines halbfertiges Festmahl: Knoblauchbaguette und Salate, alkoholfreies Radler und natürlich ein bisserl a Fleisch – zwecks dem Eisen. So könnte öfters gehen. Nur das Wasser darf gerne noch 1-2 Grad wärmer werden.

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