Warten auf das Christkind…?

Nein, ein Christkind wird es tatsächlich nicht werden. Aber ein unerwarteter Nikolaus, oder noch ein wenig später. Bei unserer “Auswahl” an möglichen ETs wäre theoretisch ein “normaler” Geburtstag zwischen dem 7.11 und dem 23.12. möglich. Zwischen meiner Rechnung, Frühsono, Erstkorrektur und großer Ultraschall lagen im Endeffekt tatsächlich 2 ganze Wochen. Die Termine im Mutterpass immer wieder korrigiert und kommentiert.

Anfangs war ich der Überzeugung, dass das Baby früher kommen würde. Aber vielleicht war das einfach Wunschdenken im Sinne von: Dann trage ich es nicht so lange im Bauch rum und bei der Geburt wird es nicht so groß sein.

Mittlerweile laufe ich alle paar Tage zum CTG, weil der “offizielle” ET natürlich der früheste aus der Reihe ist. Das ist ganz nett, entspannt auf dem Bett zu liegen und nichts zu tun. Aber das Baby tut dabei auch nichts, schlummert entweder friedlich vor sich hin oder macht ein wenig Turn- und Streckübungen. Aber ans Schlüpfen scheint es derzeit noch nicht zu denken. “Kein Wunder”, sagt meine Freundin “bei dem Wetter würde ich mich auch in meiner Höhle einkuscheln und heiter Sonnenschein abwarten.” Nun, der wäre für Donnerstag vorhergesagt…

Derweil genieße ich, dass wir unverhofft doch noch auf verschneiten Christkindlmärkten herumspazieren können. Und ein guter Kinderpunsch tröstet ganz schnell über den heißesten Glühwein hinweg. Er wärmt die Hände und den Bauch, man kann reinpusten und dem Dampf nachblicken, dabei Maroni schälen und mit staunenden Augen die im Licht tanzenden Schneeflocken bewundern. Und das ganz ohne Babyweinen, Windeln wechseln, Übermüdung und was uns sonst alles noch so erwartet.

Quelle: Bild © Privat

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