Der Müll stinkt unerträglich!

MülleimerNachdem ich in den letzten Wochen wahnsinnig oft beim Arzt war, ist gerade eine Ruhephase. Ich fühle mich mittlerweile so richtig schwanger. Mir ist insbesondere morgens übel und ich musste mich gestern und heute auch in der Früh übergeben… Außerdem bin ich total geruchsempfindlich. Ich kann unseren Müll nicht mehr riechen, mir graut es richtig davor, etwas in den Eimer zu werfen. Geschweige denn den Müll runterzubringen. Das muss jetzt Chris täglich tun.Und noch etwas Verrücktes: Gestern waren wir mit Freunden aus und als es ans Getränke bestellen ging, bestellte ich mir tatsächlich eine Rhabarberschorle. Was war da los? Mein Mann kaum aus den Staunen nicht mehr heraus. Er weiß, dass ich Rhabarberschorle wirklich abgrundtief hasse. Er selbst trinkt sie sehr gern und ich rümpfe immer die Nase. Offensichtlich ist die Rhabarberschorle mein Pendant zu den klassischen sauren Gurken.

Ansonsten bin ich erschüttert, wie gering die Auswahl für Schwangere beim Essen gehen ist. Darauf habe ich vorher noch nie geachtet. Sushi? Roher Fisch, geht nicht. Käseplatte? Keine Ahnung, ob da Rohmilchkäse dabei ist. Geschnetzeltes in Weißweinsauce? Fällt auch raus. Entgegen der gängigen Meinung verkocht sich der Alkohol in der Sauce eben nicht. Jedenfalls nicht, wenn sie kürzer als ein paar Stunden gekocht worden ist! Und: Insbesondere zu Beginn der Schwangerschaft ist das Risiko einer Fehlbildung durch Alkohol ernsthaft gegeben. Das können schon ganz geringe Mengen sein.

Ich bin jetzt in der achten Wochen und habe mir eine Schwangerschaftsapp runtergeladen. Ab sofort mache ich auch jede Woche ein „Babybump“-Foto. Ich bin ja mal gespannt. Wie auch immer: Zum ersten Mal fühlt es sich für mich wirklich so an, als sei ich schwanger.

Klar mache ich mir auch Gedanken, dass die Chance besteht, dass das Wunder ganz schnell wieder vorbei ist. Eine gute Freundin hat erst vor ein paar Monaten ihr Baby in der 9. Woche verloren. Laut Statistik erleiden 15 bis 20 Prozent der Schwangeren einen Abort. Momentan möchte ich mich aber nicht wirklich damit auseinander setzen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.