Die Situation im Bauch ist unverändert

amelie

Immer noch ereignislos wohnt die kleine, wahrscheinlich Lina, im Bauch. Ich weiß schon eine Weile, dass sie in der richtigen Startposition, nach unten gedreht, ihre letzte Zeit noch genießt. Inzwischen ist alles soweit erledigt, die Steuererklärung ist abgegeben, alle Anträge sind vorbereitet, es darf also rein theoretisch losgehen. Viel mache ich nicht mehr, der Tag beginnt mit Frühstück für die Große, dann zum Kindergarten gehen, Zuhause selbst frühstücken, spazieren gehen, Mittagsschlaf, die Große wieder abholen, den Nachmittag mit ihr irgendetwas unternehmen – zum Beispiel im Sand spielen oder Namen schreiben üben, oder beides… – Abendessen, mit der Großen wieder schlafen gehen und auf den Startschuss warten.

Nachdem die Kleine ja von Anfang an immer recht groß war, hoffe ich irgendwie, dass sie sich etwas früher auf den Weg macht. Drei Wochen bis zum ET sind noch übrig, um den 1. Mai rum erwarte ich sie aber wie gesagt irgendwie. Die Zeit vergeht ausnahmsweise mal langsam und ich versuche das zu genießen, statt ungeduldig zu sein.

Mein Mann hat ab ET zwei Wochen Urlaub und wird dann drei Monate Elternzeit über den Sommer, ab August, nehmen. Seinen Job hat er zum Beginn der Elternzeit gekündigt und wir hoffen für ihn auf einen Masterplatz ab Oktober. Die Bewerbungsfrist beginnt im Mai und der Bescheid kommt im August, also noch zwei Monate übrig um sich im Ernstfall auf einen neuen Job zu bewerben. Als Sozialpädagoge hat er es da auch nicht schwer, aber wir hoffen jetzt auf den Idealfall. Dann würde mit Bafög für ihn, wir beide Elterngeld und ich einen Minijob ab seiner Elternzeit, die finanzielle Situation eine Nullnummer, also genau aufgehen, aber dafür haben wir dann – zumindest für ein Jahr – viel Zeit für unsere beiden Kleinen.

Ich freue mich schon sehr auf die kommende Zeit, ein bisschen raus aus dem Hamsterrad, das Familienleben genießen, sich dabei aber trotzdem etwas weiterbilden. Ich bin ja auch noch in meinem Zweitstudium Kunstpädagogik immatrikuliert und hoffe ab Herbst ebenfalls wieder einen Tag in der Woche in die Uni zu gehen und vielleicht zwei Blockseminare zu belegen.

Die Vorfreude ist groß und es bleibt wie immer spannend!

Quelle: Bild © Privat

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