Ich sag leise Servus

Tja, jetzt ist es soweit. Das wird mein letzter Artikel für diesen wunderbaren Blog. Eine aufregende und tolle Zeit liegt hinter mir. Mit Höhen und Tiefen, Freude und Angst. Doch letztendlich habe ich es hinbekommen.

So unsicher bin ich in diese Schwangerschaft gestartet, doch wenn ich jetzt zurückblicke, war das alles unbegründet. Ich habe mich super in die Mutterrolle eingefunden. Das hätte ich damals nie gedacht. Auch der Alkoholverzicht war nicht so schlimm, wie angenommen. Klar, es gab immer mal Situationen, wo man gerne ein Gläschen getrunken hätte. Aber im Großen und Ganzen kam ich gut damit zurecht. Und es hat sich gelohnt. Ich habe ein gesundes Kind und das ist wichtiger als jedes Gläschen Prosecco!

Auch einige Vorurteile, die ich hatte, konnte ich revidieren. Ich habe viele coole und lustige Mütter kennengelernt, mit denen ich mich regelmäßig auf einen Kaffee treffe. Egal ob mit oder ohne Multifunktionsjacke. Und nur weil ich die Dinger niemals anziehen würde, sind sie ja trotzdem praktisch. Das ist eben Typ- und Ansichtssache. Genauso wie der Geburtsvorbereitungskurs. Ich konnte mich damit nicht anfreunden, aber ich kenne viele Frauen, die total begeistert davon waren. Vielleicht lag es bei mir ja auch an der Kursleitung…

Wahnsinn. Schwangerschaft und Geburt habe ich schon hinter mir. Und so viele Dinge liegen noch vor mir, auf die ich mich freue und gespannt bin. Das erste Wort, die ersten Schritte, die erste Brotzeit und, hallelujah, mein erstes Glas Prosecco. Oder dann wohl eher Champagner 😉 Auch jetzt weiß ich nicht, was noch auf mich zu kommt, aber ich habe keine Angst. Ich bin voller Vertrauen und das macht mich glücklich.

Eines habe ich in dieser Zeit gelernt: Wir sind alle verschieden. Jeder hat seine eigene Meinung und seine eigenen Wertvorstellungen. Ob Öko oder Schicki ist dabei völlig egal. Mein Bauch sagt mir anderes, als der Bauch meiner Freundin. Und trotzdem ist doch alles irgendwie richtig. Solange es jedem dabei gut geht. Man kann nicht alles über einen Kamm scheren. Nur so können wir lernen und manchmal auch unsere Meinung ändern. In diesem Sinne, meine lieben fast Mütter und Mütter, lasst es euch gut gehen und hört auf eure innere Stimme!

Quelle: Bild © Privat

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