18.12.2014 Ich!

Ich hab wieder angefangen zu arbeiten. Ich habe nur Unterricht gegeben, aber das tat sehr gut. Ich hatte abgepumpt und war danach noch alleine Kaffee und Kuchen essen, so als Geschenk an mich selbst. Das muss öfter passieren. Eine Verabredung mit mir selbst! Das war das erste Mal. Nach drei Monaten. Kein Wunder, dass ich öfter fast wahnsinnig geworden bin. Ab jetzt muss das als Regel eingeführt werden. Einmal die Woche, was rede ich am besten einmal am Tag. Eine Stunde. Besser. Zwei. Das muss gehen. Irgendwie. Ich könnte immer noch die ganze Zeit essen. Das ist wohl DER Vorteil schlechthin am Stillen: Dass man das kann ohne zuzunehmen. Lust auf Alkohol ist schon noch da. Vor allem um Weihnachten und Silvester herum wird er mir fehlen. Wobei wir in Italien nicht wirklich wild feiern werden, sondern im trauten Kreis der Familie. Insofern ist es nicht schlimm. Und jetzt hab ich ja drei Monate von den sechs Monaten voll stillen schon geschafft, wer weiß, vielleicht werde ich auch schon früher mit Beikost anfangen. Und wenn ich dann bald weniger stille, dann kann man sich bestimmt ebenso bald eine kleine Weinschorle mal gönnen.

Leila macht sich prächtig. Sie kann sich schon vom Rücken auf den Bauch drehen und übt das beharrlich. Seitdem kann man sie auch besser mal ablegen, weil sie jetzt mehr weiß, damit anzufangen. Sie ist ein sehr fröhliches Baby und das ist so ein Geschenk. Auch wenn man morgens unglaublich schlecht gelaunt ist nach einer wiedermal unguten Nacht – wenn sie dann total aufgeregt ist, weil der Tag los geht, dann kann man gar nicht mehr lange schlecht gelaunt sein. Es ist ja schon so, dass man die Welt auch aus ihren Augen sieht, und das färbt dann auf die eigenen Augen ein wenig ab. Natürlich funktioniert das nicht immer, aber manchmal.

 

 

3 Gedanken zu “18.12.2014 Ich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.