Wie sag ich’s bloß?

sternJuhu, der dritte Monat! Die Schallmauer ist durchbrochen und jetzt  kann ich’s endlich erzählen. Meine Eltern, meine Schwester und meine drei besten Freundinnen wissen bereits, dass ich schwanger bin. Jetzt war es an der Zeit, den Chef und unseren Freundeskreis einzuweihen. Diese Woche durfte ich diese wunderbare Aufgabe erledigen. Und wisst ihr was? Ich hab es genauso gemacht wie ich es mir von meinen Freundinnen gewünscht hätte. Ich weiß nämlich aus der Zeit als Nicht-Schwangere mit jahrenlangen Kinderwunsch ganz genau, was nervt.

Drei Jahre lang habe ich versucht, schwanger zu werden. In dieser Zeit wurden ca. 20 näher stehende Frauen rund um mich herum schwanger. Ich schäme mich für den Gedanken, aber es war auch ein Stich ins Herz. Immer wieder fragte ich mich natürlich auch, warum sie und ich nicht? Das tat mir umso mehr weh, weil ich mich eigentlich für meine Freundinnen, Bekannten und Kolleginnen zu 100 Prozent freuen wollte.

Jetzt bin also ich an der Reihe. Und ich wusste schon immer: Ich werde nicht tief durchatmen und eine bedeutungsvolle Kunstpause einlegen, um dann mit Tränen in den Augen die drei Worte zu sagen „Ich bin schwanger.“

Ich sag euch, wie ich es gemacht hab. Undramatisch und sachlich in unsere Freundinnen-WhatApp-Gruppe: „Juhu, Mädels. Es hat endlich geklappt und zwar doppelt. Chris und ich erwarten nächstes Jahr Zwillinge.“ Fertig.

Meinem Chef hab ich es auch diese Woche gesagt. Er hat sich aufrichtig gefreut. Ich wollte ihm schon gleich von meinen Plänen erzählen, dass ich nach 12 – 16 Monaten wiederkommen möchte, aber dafür hatte er gerade keine Ohren.

Ich bin schwanger und morgen ist Weihnachten. Schöner könnte das Leben kaum sein. Chris und ich feiern bei seinen Eltern. Zum Anstoßen wollte mir meine Schwiegermutter extra einen Special-Cocktail ganz ohne Alkohol mixen. Und beim Käsefondue will sie auf Kirschwasser und Wein verzichten. Ich bin gespannt!

Habt wundervolle Weihnachtstage, genießt die freien Tage und bleibt gesund!

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