01.05.2014 O-Saft plus

Erster Mai. Wir sind zum Brunchen eingeladen. Eine feine Veranstaltung von einer feinen Firma, für die mein feiner Freund mal gearbeitet hat. Es wird Orangensagt, Orangensaft mit Sekt und Sekt pur auf silbernen Tabletts herumgereicht. Ich hab total Durst, frag den Kellner, welches der orangenen Gläser ohne Sekt ist, er reicht mir eins, ich trinke es nur so weg, hach, lecker. Aber Moment. Ich schmecke nach, runzel die Stirn, horche nochmal in den Geschmack meines Mundes. Orangensaft und Sekt in Glaesern Weiterlesen

25.4.2014 Es bewegt sich!

Schwangere Frau fotografiert sich mit Handy im Spiegel Es ist schon unglaublich, wie da alles nach Plan läuft. Ab der 18. Woche kann man die ersten Kindsbewegungen spüren. Und ja, ich spürte nun die ersten Kindsbewegungen! Weiterlesen

17.04.2014 Essen, essen, essen

Abgesehen von der Reiseübelkeit geht es mir besser. Ich hoffe, das bleibt jetzt mal endlich so. Gerade habe ich auch viel mehr Hunger als sonst. Ich habe mir früher immer eingebildet, ich würde in der Schwangerschaft mit Sicherheit wahnsinnig darauf achten, mich so gesund wie es nur geht zu ernähren. Dem ist aber nicht so.

Schild mit trinkender schwangerer Frau durchgestrichen

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23.03.14 Mutter-to-be

Mein Freund hat einen super Auftrag bekommen und das musste gefeiert werden. Wir haben paar Leute zu uns eingeladen und es wurde viel gebechert und geraucht. Als es darum ging, warum ich denn nicht trinke, meinte einer aus Scherz, dass ich bestimmt schwanger bin. Alle haben losgelacht. Ich hab sie bitterernst gefragt: „Wäre das denn so komisch?“ Weiterlesen

21.02.2014 Die lieben Eltern

Ich habe es endlich meinen Eltern erzählt. Auch wenn die 12 Wochen noch nicht ganz um sind. Egal. Ich muss ihnen zwar nicht alles erzählen und sie wissen vieles nicht und das ist auch gut so, aber das musste nun mal endlich gesagt werden. Weiterlesen

24.12.2013: Stille Nacht, heilige Nacht

Ein gesegnetes erstes Weihnachtsfest an alle neuen Erdenbürger und schöne Feiertage für ihre Familien.

Á propos Stillen – auch in den Tagen der Schlemmerei nicht vergessen:

Don’t drink and nurse!

23.11.2013 – Auch ich sage „Tschüss“

Zuerst möchte ich an dieser Stelle den frischgebackenen Vater Carsten beglückwünschen. Und natürlich: Herzlich Willkommen, kleiner Lukas!

Für mich ist es heute an der Zeit, den Lesern bei Schwanger? Null Promille! auf Wiedersehen zu sagen. Es ist jetzt gut ein Jahr her, dass sich mein Leben durch einen Plastikstab zum Daraufpinkeln komplett verändert hat.

Ich würde meinen, es hat sich weiterentwickelt. Statt jedes Wochenende mit Freunden um die Häuser zu ziehen, wechsele ich jetzt Windeln und gehe endlos spazieren. Manche meiner Party-Freunde haben sich zurückgezogen, das Happy-Family-Ding ist wohl nichts für sie. Und vielleicht ist es auch öde, sich dauernd Weißt-Du-was-Karla-schon-kann-Geschichten anzuhören. Für mich sind das aber die Geschichten, die die Welt bewegen.

Natürlich blicke ich auch manchmal zurück und denke: „Es war schön, frei und ungebunden tun und lassen zu können, was man will.“ Aber ich muss nur mein kleines Mädchen ansehen, sehen wie sie mich anlacht und ich weiß: Das ist es! Wahres Glück.

Karla 4 Monate

Natürlich muss man auf Einiges verzichten, aber ganz ehrlich: Das sind doch in weiten Teilen Dinge, die einem eh nur geschadet haben – ich denke da hauptsächlich an Alkohol und Zigaretten.

Für mich waren besonders die Glimmstängel eine echte Herausforderung, vor allem zu Beginn der Schwangerschaft. Man sieht und fühlt das neue Leben in sich ja noch nicht direkt und der Alltag läuft einfach ganz normal weiter, samt Bürostress und anderen Widrigkeiten. Ich kann selbst nach einem Jahr weitestgehender Abstinenz immer noch nicht von mir behaupten, ich wäre dahingehend über den Berg.

Auf den Alkohol zu verzichten, ist mir leichter gefallen. Wahrscheinlich war hier einfach die Gewöhnung nicht so groß. Trotzdem bin auch ich immer wieder in Situationen gekommen, in denen ich gerne ein Glas getrunken hätte.

Man muss sich immer vor Augen halten, dass Gesundheit und Wohlergehen des ungeborenen Kindes oberste Priorität haben. Alkohol passt da nicht ins Bild!

 

Ich wünsche Euch alles Gute! Eure Louise

 

10.11.2013: Hoffentlich isser nett…

So, es ist angerichtet.

Langsam werde ich ein bisschen unruhig muss ich gestehen. Aber das zeige ich nicht vor meiner Freundin. Die ist selber schon aufgeregt genug, da muss sie meine Nervosität nicht unbedingt mitkriegen.

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10.11.2013 – Dinnerparty

Gestern war eine Premiere: Wir haben das erste Mal seit Karlas Geburt Freunde zu uns zum Essen eingeladen. Abends! Bekannte von Chris aus Griechenland sind in der Stadt und ich sollte meine berühmten Wiener Schnitzel machen. Habe ich auch – Karla war um 20 Uhr im Bett, die Gäste kamen eine halbe Stunde später und da ich am Nachmittag alles schon soweit vorbereitet hatte, lief’s wie am Schnürchen. Ich war schon ein bisschen stolz auf mich, dass ich das so prima gemanagt habe. Und ich muss gestehen: Jannis hatte eine Flasche Barolo mitgebracht – einen kleinen Schluck zum Anstoßen konnte ich mir nicht verkneifen. Meine Kleine hat’s irgendwie geahnt und kam in der Nacht tatsächlich erst gegen 4 Uhr morgens, um zu trinken. Gott sei Dank hatte ich also einen Puffer von gut sechs Stunden, sonst wäre mein schlechtes Gewissen gigantisch gewesen.

Barolo