Junis heisst der Kleine…

B_26Er hat lange auf sich warten lassen bis er am 18. November dann plötzlich in einem rasanten Tempo da war! Junis heisst der Kleine und ist ein ziemlich feines Kerlchen. Uns geht es allen prächtig. Und ich bin ganz schön erleichtert die Geburt hinter mir zu haben! Weiterlesen

Wann kommst Du?

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Heute bin ich genau eine Woche über Termin und langsam frage ich mich wann der Kleine denn kommt. Alles ist bereit und alle warten nur auf Dich, wann kommst Du? Die kleinen weichen Wollstricksachen von Oma sind nun auch alle fertig und warten darauf, angezogen zu werden… Weiterlesen

Zuhause ist es schön

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Im Moment läuft alles einfach so nebenher, der Alltag geht einfach so weiter. Was mich total nervt, ist dass meine Frauenärztin vor kurzem die Praxis gewechselt hat. Zuerst habe ich zu ihr in eine kleine Praxis gewechselt und da lief eigentlich immer alles gut. Jetzt in der neuen Praxis warte ich Ewigkeiten bis ich dran komme und Termine zu den Zeitpunkten die man braucht bekommt man auch nicht. Nachdem ich aber beim letzten Termin eine andere Gynokologin ausprobiert habe und wieder festgestellt habe, dass ich meine einfach persönlich sympathischer finde, muss ich da wohl durch.

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Hausgeburt?

B_20Die Kliniktasche steht schon seit einiger Zeit gepackt unterm Bett, jetzt hat mir meine Hebamme im Geburtshaus noch eine Besorgungsliste in die Hand gedrückt… Weiterlesen

Marie ist da!

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Marie ist da! Sonntagmittag war es so weit. Ein unglaublich schöner Tag!

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25.07.2013 – Die Geburt und die ersten 10 Tage

Klein-Karla

Karla schläft – mal schauen, wie lange – ich werde auf jeden Fall kurz versuchen, den Gefühlssturm, dem ich die letzten 12 Tage ausgesetzt war, zu beschreiben.

Allem voran: Die Geburt war das Krasseste, das ich je erlebt habe. Eine wahre Naturgewalt, auf die kein Geburtsvorbereitungskurs wirklich vorbereiten kann. Ich hatte noch nie solche Schmerzen.

Rückblickend bin ich fast ein bisschen enttäuscht, dass ich mir doch eine PDA legen ließ, aber Karla wollte zuerst als Sternengucker zur Welt kommen, so dass ich sehr früh einen sehr starken Pressdrang spürte und ich habe es nicht geschafft, das wegzuatmen. Ich war auch ganz schön kaputt, schließlich hatte ich zwei Nächte nicht geschlafen.

Durch die PDA konnte ich mich dann aber soweit entspannen, dass sie sich in meinem Becken noch gedreht hat und dann doch mit dem Gesicht nach unten heraus kam. Deshalb ist ihr Gesichtchen ziemlich schief, wie ein Preisboxer sieht mein kleines Mädchen aus.

Tatsache ist aber, dass die Schmerzen sofort in Vergessenheit geraten, wenn man es geschafft hat und das Bündel auf den Bauch gelegt bekommt (sie hat mir erst mal auf’s Hemd geschissen, hehe). Es ist der absolute Hammer!

Es war ja eine ambulante Geburt, so dass wir recht schnell nach Hause gefahren sind (Karla kam um 23.11 Uhr und wir waren etwa um halb 2 daheim). Wir waren so kaputt, dass wir alle drei in einen komaähnlichen Schlaf gefallen sind – meine Hebamme kam am nächsten morgen um 9.15 Uhr und wir sind erst kurz vorher aufgewacht.

Sie hat mir dann einige Tipps zum Stillen gegeben, Karla wurde gewogen und gewaschen und bei mir wurde der Gebärmutterstand getastet; außerdem hat sie mir ein Paracetamolzäpfchen gegeben – falls die Nachwehen zu heftig werden. Das ist eh fies: Meine Brustwarzen tun beim Stillen heftig weh und dann löst das beim Stillen ausgeschüttete Hormon Oxytocin auch noch Nachwehen aus, die durchaus unangenehm sind. Bis jetzt habe ich es aber noch nicht gebraucht.

Das mit den schmerzenden Nippeln wird jetzt aber besser – die Hebamme meinte auch, es dauert etwa 10 Tage, bis man sich daran gewöhnt hat. Und siehe da: Es stimmt. Man muss es einfach lernen – das Baby hat es schließlich auch noch nie gemacht.

Chris kümmert sich auf jeden Fall rührend um uns: Er arbeitet von zu Hause aus und hat sein Büro bei uns im Schlafzimmer aufgeschlagen, kocht mir Tee und leckeres Essen. Wir sind eine richtige kleine Familie.

Ach ja, an Alkohol denke ich zur Zeit natürlich überhaupt nicht. Auch der für’s Anstossen kaltgestellte Schampus steht immer noch unangetastet im Kühlschrank. Schließlich will ich, dass meine Muttermilch möglichst frei bleibt von für’s Kind schädlichen Substanzen. Das heißt: Weiterhin keine Zigaretten, kein Alkohol und (wenn möglich) keine Medikamente!!

 

 

 

14.07.2013 – Die Wehen

Langsam geht es los… ich hatte gestern schon recht regelmäßige Kontraktionen, die nachts so stark wurden, dass ich heute morgen ins Geburtshaus gefahren bin. Allerdings wurde ich auch gleich wieder nach Hause geschickt, mit zwei pflanzlichen Beruhigungstabletten und einem Buscopan-Zäpfchen; damit ich entspannen kann – ich hatte ja kaum geschlafen.

Mittlerweile kommen die Wehen etwa alle 12 Minuten und der Schmerz ist noch ganz gut ertragbar – wiederkommen soll ich bei einem Abstand von 5 Minuten. Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert bis dahin. Morgen früh wäre ich um 9.00 Uhr sowieso wieder im Geburtshaus – zur Kontrolle der Herztöne. Mal schauen, ob ich schon früher einrücken muss! Mein Klinikkoffer und der Maxi-Cosi sind auf jeden Fall schon im Auto….

09.07.2013 – Immer noch nichts

Wann geht es endlich los? Ich bin jetzt sechs Tage über dem errechneten Termin und hab das Warten langsam dicke. Ich höre die ganze Zeit intensiv in mich herein und interpretiere jedes kleine Zwicken in Bauchnähe als Wehe. Das nervt.

Meine Hebamme war gestern bei mir und hat mir einen Wehentee gegeben: Der besteht hauptsächlich aus Eisenkraut, Zimt, Ingwer und Nelke, schmeckt grässlich und hat gar nichts gebracht. Ich denke, dieses Zeug kann – wenn überhaupt – schon vorhandene Kontraktionen verstärken, aber da ist bei mir Fehlanzeige. Morgen bin ich dann wieder bei den Ärzten zur Ultraschallkontrolle… mal schauen, was die sagen.

Mittlerweile denke ich ja tatsächlich darüber nach, den Wehencocktail mit Sekt auszuprobieren – ich habe von meiner Hochzeit noch eine Flasche Champagner aufgespart, die grinst mich immer so neckisch an von ihrem Platz im Regal. Aber wahrscheinlich ist das genauso wie mit dem Wehentee: Es bringt nichts. Und schadet womöglich. Also lass ich den Schampus grinsen und warte weiter.

23.06.2013 – Julia immer noch schwanger

Das Baby von meiner Freundin Julia hat sich nicht termingerecht auf den Weg gemacht – ihr kleines Mädchen wurde für Freitag erwartet. Aber man sagt ja auch, dass Mädels sich noch hübsch machen müssen und deshalb gerne etwas länger brauchen. Ich versuche jetzt auf jeden Fall (mal wieder) mich zu entspannen und die letzten „schwangeren“ Wochen (oder Tage, wer weiß das schon?) locker anzugehen.

Morgen werde ich mich noch einmal in die Bibliothek schleppen und mir einen Stapel Krimis ausleihen – leichte Lektüre, die mich ablenkt und davon abhält, ständig vor dem Rechner zu sitzen und wahlweise irgendwelchen Blödsinn zu googlen (das macht einen nämlich richtig verrückt) oder online einzukaufen (macht pleite – und meine Erstausstattung ist komplett).

Ich würde ja gerne mehr raus gehen und das schöne Wetter genießen, aber der Tag am See war mir eine Lehre… viel zu anstrengend. Meine Hebamme sagt mir zwar auch, ich soll mich mehr bewegen, aber ich habe schon im Stehen solche Ischias-Schmerzen, länger laufen geht kaum noch.

14.06.2013 – Senkwehen?

Heute hatte ich den ganzen Tag über immer wieder Kontraktionen im Unterbauch, die doch heftiger waren als das leichte Ziehen, das ich seit dem 5. Monat ab und zu gespürt habe. Das waren Übungswehen, sind das jetzt die Senkwehen? Macht mein Baby sich langsam aber sicher startklar für den großen Tag? Meine Tante (sie ist Ärztin) meinte, dass es ab den Senkwehen noch vier Wochen dauert! Wenn diese Rechnung stimmt, dann kommt meine Kleine wohl etwas später als errechnet.

Beim Recherchieren im Internet habe ich jetzt gelesen, dass manche Frauen Sekt trinken, um die Wehen in Gang zu bringen. Das kommt mir irgendwie komisch vor – Nelkenöltampons meinetwegen, Sitzbäder auf jeden Fall (ich mach das auch anstelle der Dammmassage, dazu kann ich mich nämlich nicht durchringen), Rizinusöl kann man machen – aber ALKOHL? Ich meine, wenn man so lange zum Wohl des Kindes darauf verzichtet hat, dann muss man auf den letzten Metern echt nicht damit anfangen.