01.05.2014 O-Saft plus

Erster Mai. Wir sind zum Brunchen eingeladen. Eine feine Veranstaltung von einer feinen Firma, für die mein feiner Freund mal gearbeitet hat. Es wird Orangensagt, Orangensaft mit Sekt und Sekt pur auf silbernen Tabletts herumgereicht. Ich hab total Durst, frag den Kellner, welches der orangenen Gläser ohne Sekt ist, er reicht mir eins, ich trinke es nur so weg, hach, lecker. Aber Moment. Ich schmecke nach, runzel die Stirn, horche nochmal in den Geschmack meines Mundes. Orangensaft und Sekt in Glaesern Weiterlesen

02.09.2013 – Ernüchterung

Leider hat mein Plan „Abpumpen – Feiern gehen“ nur sehr unzureichend funktioniert (am Samstag war die Geburtstagsparty einer guten Freundin und ich wollte mal wieder alleine raus).

Erstens: Abpumpen macht keinen Spass! Es dauert ewig (zumindest mit einer handbetriebenen Pumpe, wie’s mit einer elektrischen aussieht, kann ich nicht sagen) und man fühlt sich wirklich wie eine Milchkuh. Die Milch fließt auch nur Weiterlesen

30.08.2013 – Pump it!

Ich habe mir eine Milchpumpe gekauft. Der Plan sieht folgendermaßen aus: Ich pumpe heute und morgen tagsüber fleißig ab und gehe morgen Abend auf die Geburtstagsfeier einer guten Freundin. Chris bleibt daheim und füttert Karla mit der Flasche. Die Kleine schläft nachts zur Zeit auch immer richtig lange, so dass ich guten Gewissens ein oder zwei Gläschen Sekt trinken kann. Ein erstes Stück Freiheit. Mal sehen, wie’s klappt!

Milchpumpe

30.07.2013 Ferienpause!

Eigentlich liebe ich ja die Hitze aber die letzten Tage war es für mich als Schwangere echt heftig. Bin froh das es mal eben etwas abgekühlt hat.

Jedenfalls ist heute letzter Schultag und somit Schluß mit der Ruhe daheim:-) Das ging alles ganz schön schnell, ich bin freudig aufgeregt und etwas wehmütig das die Schwangerenzeit schon wieder fast vorbei ist. Ich habe noch ungefähr zwei Wochen vor mir. So riesig ist mein Bauch mittlerweile:

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Doch ich muss sagen, ich habe es diesmal echt Weiterlesen

09.07.2013 – Immer noch nichts

Wann geht es endlich los? Ich bin jetzt sechs Tage über dem errechneten Termin und hab das Warten langsam dicke. Ich höre die ganze Zeit intensiv in mich herein und interpretiere jedes kleine Zwicken in Bauchnähe als Wehe. Das nervt.

Meine Hebamme war gestern bei mir und hat mir einen Wehentee gegeben: Der besteht hauptsächlich aus Eisenkraut, Zimt, Ingwer und Nelke, schmeckt grässlich und hat gar nichts gebracht. Ich denke, dieses Zeug kann – wenn überhaupt – schon vorhandene Kontraktionen verstärken, aber da ist bei mir Fehlanzeige. Morgen bin ich dann wieder bei den Ärzten zur Ultraschallkontrolle… mal schauen, was die sagen.

Mittlerweile denke ich ja tatsächlich darüber nach, den Wehencocktail mit Sekt auszuprobieren – ich habe von meiner Hochzeit noch eine Flasche Champagner aufgespart, die grinst mich immer so neckisch an von ihrem Platz im Regal. Aber wahrscheinlich ist das genauso wie mit dem Wehentee: Es bringt nichts. Und schadet womöglich. Also lass ich den Schampus grinsen und warte weiter.

14.06.2013 – Senkwehen?

Heute hatte ich den ganzen Tag über immer wieder Kontraktionen im Unterbauch, die doch heftiger waren als das leichte Ziehen, das ich seit dem 5. Monat ab und zu gespürt habe. Das waren Übungswehen, sind das jetzt die Senkwehen? Macht mein Baby sich langsam aber sicher startklar für den großen Tag? Meine Tante (sie ist Ärztin) meinte, dass es ab den Senkwehen noch vier Wochen dauert! Wenn diese Rechnung stimmt, dann kommt meine Kleine wohl etwas später als errechnet.

Beim Recherchieren im Internet habe ich jetzt gelesen, dass manche Frauen Sekt trinken, um die Wehen in Gang zu bringen. Das kommt mir irgendwie komisch vor – Nelkenöltampons meinetwegen, Sitzbäder auf jeden Fall (ich mach das auch anstelle der Dammmassage, dazu kann ich mich nämlich nicht durchringen), Rizinusöl kann man machen – aber ALKOHL? Ich meine, wenn man so lange zum Wohl des Kindes darauf verzichtet hat, dann muss man auf den letzten Metern echt nicht damit anfangen.

17.04.2013 – Meine Hochzeit!

Hochzeit mit Bauch

Seit letztem Freitag bin ich verheiratet! So richtig glauben kann ich’s noch nicht, aber die Eheurkunden liegen auf meinem Schreibtisch – Chris und ich und natürlich unser ungeborenes Kind sind jetzt auch auf dem Papier eine Familie.

Die Feier war wirklich schön – es gibt kein Foto, auf dem ich nicht breit grinse, da waren ohne Ende Glückshormone im Spiel. Und das, obwohl der Tag durchaus durchwachsen anfing (nämlich mit Regen, der verzog sich aber rechtzeitig und es wurde richtig sonnig). Dann kam auch noch Chris‘ Trauzeuge zu spät, so dass mein Bruder einspringen musste. Aber im Anschluss lief alles wie am Schnürchen, die Standesbeamtin hat eine sehr schöne Rede gehalten, die Torte war megalecker (Mohn-Sahne ist echt der Hit), Familie und Freunde haben gut miteinander funktioniert.

Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen: Ich habe getrunken. Zuerst hielt ich mich zwar zum Anstoßen – wie geplant – an den alkoholfreien Sekt, aber je länger der Tag fortschritt, desto ausgelassener wurde die Stimmung und irgendwann hatte auch ich ein Glas richtigen Sekt in der Hand. Insgesamt waren es dann drei Gläschen Blubberbrause und ich fühl mich mies.

Heute war ich dann zum ersten Mal bei meiner Hebamme zur Vorsorgeuntersuchung. Die meinte, ich soll mich jetzt im Nachhinein nicht verrückt machen und einfach schauen, dass das nicht noch einmal passiert. Oh Mann, ich könnte mir das nie verzeihen, wenn ich meinem Würmchen damit geschadet habe.

Hoffentlich kommt später nicht immer wieder dieses Gefühl hoch, wenn ich an meine Hochzeit zurückdenke – denn eigentlich war ich an diesem Tag einfach nur unglaublich glücklich.

10.04.2013 – Mama ante portas

Heute Abend kommt meine Mama – quasi als Vorhut meiner Familie – mit einem ganzen Auto voller Geschirr, Besteck, Tischdecken, Gläsern, so dass wir morgen in aller Ruhe (haha, Ruhe – was ist das??) die Wohnung vorbereiten und Getränke einkaufen können. Am Freitag wird das Ganze dann folgendermaßen ablaufen:

Erst gibt’s ab 11 Uhr eine Art Brunch bei uns zu Hause (meine Schwiegereltern in spe machen Häppchen, außerdem gibt es hier das erste Mal Sekt für alle – außer für meinen Papa und mich), dann fahren wir um 12.30 h zum Standesamt Weiterlesen

11.02.2013 – Geschafft!

Endlich haben wir das Projekt abgeschlossen, dass mich jobtechnisch die letzten drei Wochen so arg mitgenommen hat. Heute gab’s im Office dann eine große Pulle Sekt – leider ohne mich. In solchen Momenten fehlt sie mir schon – die Freiheit, keine Rücksicht auf ein zweites Wesen in mir Rücksicht nehmen zu müssen.

Silvester

Es ist Silvester und zum ersten Mal würde ich gern wieder ein Glas Sekt mit den anderen trinken, irgendwie gehört das doch zu Silvester dazu. Ich habe dran gedacht Milch abzupumpen und so eine Stillmahlzeit auszulassen, damit sich der Alkohol wieder abbauen kann, bis zur nächsten Mahlzeit aber ich lasse es dann doch sein, der Aufwand erscheint mir einfach zu groß. Weiterlesen