02.09.2013 – Ernüchterung

Leider hat mein Plan „Abpumpen – Feiern gehen“ nur sehr unzureichend funktioniert (am Samstag war die Geburtstagsparty einer guten Freundin und ich wollte mal wieder alleine raus).

Erstens: Abpumpen macht keinen Spass! Es dauert ewig (zumindest mit einer handbetriebenen Pumpe, wie’s mit einer elektrischen aussieht, kann ich nicht sagen) und man fühlt sich wirklich wie eine Milchkuh. Die Milch fließt auch nur, wenn man sich entspannt und das ist verdammt schwierig mit diesem Ding an der Brust.

Zweitens: Mein Baby will die Flasche nicht. Partout nicht.

Mein Samstag-Abend sah dann so aus: Ich habe Karla wie gewohnt ins Bett gebracht (das heißt, ich habe sie getragen bis sie eingeschlafen ist) und habe mich dann ganz schnell vom Acker gemacht. Ungeduscht, ungeschminkt, ein Geschenk hatte ich auch nicht. Ich war dann auch die ganze Zeit total unruhig und dachte, dass jeden Moment mein Handy klingelt – auf Abruf eben, unentspannt. Ich bin schließlich nach zwei Stunden wieder abgehauen, Sekt habe ich auch nicht getrunken – ich wusste ja nicht, wann ich wieder stillen musste.

 

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