02.11.2013: Ausreiseverbot

So, jetzt wird es ernst!

Nein, nein, noch ist alles ruhig. Meine Freundin hat mir Anfang November aber vorsichtshalber Ausreiseverbot erteilt, d.h. ich darf die Stadt nicht mehr verlassen.

 

Tatsächlich hatte meine Freundin schon die ein oder andere kleine Wehe. Noch nichts Akutes, wie uns unsere tolle Hebamme wissen ließ, bei der wir uns sehr gut aufgehoben fühlen.

So lange, wie die schon im Beruf ist, hat sie vermutlich halb München auf die Welt gebracht. Ihr Motto: „Die Geburt muss kein Stress sein – weder für die Mutter, noch für’s Kind“. Das beruhigt ungemein, besonders, wenn es die erste eigene Geburt ist…

Ich persönlich finde sie auch prima, weil sie mir/uns den ganzen Geburtsvorbereitungskram erspart hat. „Wenn ihr euch unsicher fühlt, dann könnt ihr das machen“, meinte sie, ließ aber gleichzeitig durchblicken, dass sie selber nicht viel von diesen Kursen hält. „Wie du bei der Geburt zu atmen hast, brauchst du deinem Körper nicht beizubringen, dass macht der von ganz alleine“.

Diese Ansicht deckt sich hervorragend mit unserer. Es sind unzählige Kinder ohne Vorbereitungskurse auf die Welt gekommen und ich habe bei dem Gedanken mit einer Horde werdender Eltern auf Yogamatten im Rhythmus zu hecheln nicht das Gefühl, dass mir das in irgendeiner Art und Weise Sicherheit geben könnte meine Freundin bei der Geburt unseres Sohnes zu unterstützen.

„Sei bitte einfach nur da, wenn es soweit ist“, bittet mich meine Freundin. Denn eine gesunde Portion Respekt haben wir von dem, was uns – naja, hauptsächlich ihr – bald bevorsteht natürlich schon…

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