25.02.2013: Alkohol- und plastikfrei

Noch immer versuche ich möglichst plastikfrei zu leben. Am Wochenende musste ich wieder einiges einkaufen, doch plastikfrei einzukaufen ist nahezu unmöglich. Ich kaufe mittlerweile Milch und Joghurt nur noch im Glas, Obst und Gemüse lose im Papierbeutel, vorwiegend im Bioladen und Fleisch und Käse nur noch auf dem Wochenmarkt. Alles weg zu lassen das in Plastik verpackt ist, schaffe ich aber beim Besten Willen nicht, vor allem nicht in meiner Situation. Wahrscheinlich haben mich die Schwangerschaftshormone dazu gebracht, so radikal um zu denken. Wenn man es genau nimmt, darf man eigentlich gar nichts mehr essen. Studien haben ergeben das das Bisphenol A, das in vielerlei Plastik enthalten ist, sich bereits in der Schwangerschaft negativ auf das Ungeborene auswirken kann. Neulich habe ich erst von einer Studie gelesen, die zeigt, dass Ungeborene, die im Mutterleib einer hohen Dosis Bisphenol A ausgesetzt sind, mit höherer Wahrscheinlichkeit zu Verhaltensauffälligkeiten tendieren. Komischerweise wird man beim Frauenarzt darauf nicht hingewiesen. Natürlich ist die Schädlichkeit von Alkohol auf das Ungeborene viel größer, doch auf Alkohol zu verzichten ist ja geradezu ein Kinderspiel im Vergleich dazu, auf nicht in Kunststoff verpacktes Essen zu verzichten.

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