Der nächste Termin

Nun war es endlich so weit – der nächste Termin zur FASD-Diagnostik stand an. Mittlerweile will Wilma auch wissen, warum wir zum Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) gehen und was da gemacht wird.

Aber wie erkläre ich das (m)einem Kind? Es steht ja noch gar nichts fest, auch wir wissen nicht woran wir sind und hoffen natürlich, dass es eine Ausschlussdiagnose ist.

Also erklärte ich Wilma, dass im SPZ nochmal geschaut wird wie gut sie sich mittlerweile konzentrieren kann. Das stellte sie zwar nicht zufrieden, aber es beruhigte sie, dass ich dabei bleiben würde. Beim ersten Termin zur FASD-Diagnostik wurden ja hauptsächlich medizinische Daten wie Größe, Gewicht, Kopfumfang, Augenabstand u.ä. erhoben. Dieses Mal ging es um die Entwicklung der Konzentration, des Verstehen und Umsetzen von Sachzusammenhängen. Die wird natürlich alles spielerisch erfasst.

Hier wurde wieder deutlich, wie niedrig Wilmas Frustrations– und Konzentrationsgrenze liegt und wie eingeschränkt ihr räumliches Vorstellungsvermögen ist. Sie konnte ein vorgegebenes Muster nur mit viel Unterstützung und Hilfe lösen.

Wieder warten auf den nächsten Termin

Jetzt müssen wir wieder warten, denn das Auswertungsgespräch ist erst in gut 8 Wochen. Eigentlich ist die Zeit des Wartens die schlimmste Zeit. Wenn wir Gewissheit hätten, ob nun in die eine oder andere Richtung, wären wir entspannter. So ist es wie ein Damokles Schwert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.