Die Größe und das Gewicht…

Eis geht bei heißen Tagen ja eigentlich immer

ist das, was uns schon länger zu schaffen macht. Wilma wächst immer mal wieder ein kleines Stück, aber ihr Gewicht ist seit gut einem Jahr nicht wirklich gestiegen. Andere Eltern finden Wilma niedlich, weil sie so zierlich ist. Wir finden das geringe Gewicht bedenklich, denn sie ist mit einem Meter und knapp 14kg Körpergewicht nicht wirklich schwer. Auch wenn sie bei der Geburt ein relativ normales Gewicht hatte, liegt sie mittlerweile deutlich unter dem Durchschnitt. Auch der Kopfumfang ist nicht normal, auch wenn er nicht so stark abweicht wie das Gewicht.

Sollen/wollen wir sie Mästen?  

Ganz klar Nein! Sie wird ausgewogen ernährt, es gibt ungesundes Essen und Süßigkeiten, genau wie Gemüse oder Obst. Aber auch Essen ist für Wilma ein Problemfeld. Denn essen ist anstrengend und deswegen kann es schon mal sein, dass Wilma nach einer halben Scheibe Brot „keinen Hunger“ mehr hat, oder aber es schlägt ins andere Extrem und sie ist so viel, bis sie alles wieder ausbricht. Süßes oder Süßigkeiten gehen immer, aber zu viel Zucker tut ihrer Aufmerksamkeit nicht gut. Wir versuchen weder in das eine, noch in das andere Extrem zu verfallen, was auch uns nicht immer ganz leicht fällt. Wir wiegen sie relgelmäßig, das heißt höchstens alle zwei Wochen, das wöchentliche Wiegen hatte bei mir echt Frust ausgelöst.

Ob es sich um ein FASD-Symptom handelt, wird sich frühestens im Herbst bei der Diagnostik zeigen. Aber vielleicht sind das alles nur die „normalen“ Probleme eines Pflegekindes.

Liebe Grüße

Anette

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