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Überraschung! Und was für eine…

Überraschung im Ultraschallbild

Überraschung! Und was für eine…

Nun habe ich schon etwas länger hier nichts mehr von mir hören lassen. Warum das so ist und welche Überraschung es gibt, möchte ich euch in diesem Beitrag erklären.

Eine schwierige Zeit liegt hinter mir

Im Februar und März habe ich eine etwas schwierige Zeit durchgemacht. Ich hatte eine kleine, aber im Nachhinein äußerst schmerzhafte OP, musste viele Medikamente und Schmerzmittel nehmen. Später stellte sich heraus, dass die Operation nicht einmal erfolgreich und muss daher irgendwann noch einmal wiederholt werden. Und als Kirsche auf der Sahnehaube habe ich nach zwei sehr positiven Vorstellungsgesprächen doch eine Absage für meinen absoluten Traumjob bekommen. Wohlbemerkt obwohl ich laut Aussage meiner Gesprächspartner*innen die qualifizierteste Bewerber*in war. Anscheinend war aber eine 30-Stunden Teilzeit-Mama im Team nicht erwünscht. Wie frustrierend! Alles in allem: keine gute Zeit. Die Einschränkungen durch Corona, mit denen wir alle aktuell noch zu kämpfen haben, kamen natürlich noch hinzu.

Doch es ging auch wieder bergauf. Unsere Tochter durfte endlich wieder zurück in die Krippe und ich konnte mich wieder besser auf meinen aktuellen Job fokussieren. Klar war die Enttäuschung über die verpasste Chance noch groß. Genauso wie der Ärger über die misslungene Operation und all die Schmerzen, die letztendlich völlig vergebens waren (und immer noch sind). Aber ich fand langsam wieder zu mir zurück. Machte wieder jeden Morgen Sport und freute mich auf den Frühling.

Umso überraschter war ich dann, als Anfang März plötzlich meine Periode aussetzte. Eine Schwangerschaft konnte ich aufgrund der körperlichen Beschwerden in den Wochen zuvor eigentlich ausschließen.

Also wartete ich noch ein paar Tage. Und wartete, und wartete…

Was für eine Überraschung

Das Ende vom Lied: am 37. Tag des Zyklus machte ich dann doch einen Schwangerschaftstest. Der – ich konnte es selbst nicht glauben – ein ganz leicht positives Ergebnis zeigte. Anscheinend hatte sich mein gesamter Zyklus durch OP, Medikamente, Schmerzen usw. um ganze zwei Wochen nach hinten verschoben. Und einen Tag bevor ich eigentlich meine Periode bekommen sollte, entstand ein neues Leben.

Ich bin also schwanger. Auch jetzt in der 10. Schwangerschaftswoche nach mehreren Ultraschallterminen ist es manchmal noch schwer zu glauben. Irgendwie schon fast lustig, dass ich mir noch in einem meiner letzten Beiträge den Kopf darüber zerbrochen habe, wie viele Kinder ich gern haben möchte. Die Entscheidung hat wohl das Schicksal, Glück, der Zufall oder woran man eben glauben möchte, für uns übernommen.

Eine aufregende Zeit liegt vor uns

Die anhaltende Übelkeit und die Tatsache, dass mir keine meiner Jeans mehr passen, sind natürlich gute, wenn auch nicht so angenehme kleine Erinnerungen im Alltag. Kleine Momente, die mir helfen, diese große Veränderung, so unwahrscheinlich wie sie ist, zu verinnerlichen und für mich anzunehmen. Ich freue mich auf dieses Baby, das in meinem Bauch entsteht. Auf die ersten spürbaren Tritte, auf die Geburt, darauf das erste mal in das niedliche Gesichtchen schauen zu können. Und auf alles, was dann folgt: stillen, das erste Lächeln, der erste Brei, die Ausflüge mit Kinderwagen, die erste Schritte und das erste Mal Rutschen auf dem Spielplatz.

Baby Hand mit Hand der Eltern

Photo by Aditya Romansa on Unsplash

Trotzdem mache ich mir natürlich, wie jede andere werdende Mama, auch Sorgen. Wird das Baby gesund heranwachsen? (Eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür habe ich glücklicherweise ohnehin erfüllt. Durch die Medikamente nach meiner OP durfte ich sowieso seit Wochen keinen Alkohol trinken.)

Wie wird unsere Tochter auf ihr Geschwisterchen reagieren? Werde ich beiden Kindern genug Aufmerksamkeit schenken können? Werde ich sie so individuell in ihrer Entwicklung unterstützen können, wie ich es mir zum Ziel gesetzt habe?

Und wie wird mein Körper die erneute Schwangerschaft wegstecken? Klar, ich bin erst Ende 20, war immer schlank und habe schon nach der ersten Schwangerschaft schnell wieder in meine alte Form zurück gefunden. Dennoch merke ich schon jetzt, dass mir diese Schwangerschaft etwas mehr zu schaffen macht. Mir ist häufiger und langanhaltender schlecht, ich bin weniger leistungsfähig und schnell gereizt. Allerdings muss ich mir natürlich auch eingestehen, dass ich heute einfach sehr viel mehr zu leisten habe, als während meiner ersten Schwangerschaft. Eine Zweijährige zu betreuen und täglich im Job abzuliefern ist schon unter normalen Umständen eine Herausforderung.

Und dieser werde ich mich nun eben auch mit wachsender Kugel stellen. Gern nehme ich euch auf diesem Weg weiter mit. Demnächst stehen einige größere Tests und Ultraschall-Untersuchungen bevor, bei denen das Baby auf unterschiedlichste mögliche Erkrankungen untersucht wird. Zudem freue ich mich auf das Ende des ersten Trimesters, da ab dann das Risiko einer Fehlgeburt deutlich abnimmt, (so auch hoffentlich das Unwohlsein). Und ich endlich auch Familie und Freunden die frohe Botschaft mitteilen kann.

Titelbild: Photo by Viviana Rishe on Unsplash 

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