Introduction

05.05.2013: Job contra Familie

05.05.2013: Job contra Familie

Eigentlich sollte es ja „Job FÜR die Familie“ heißen. Immerhin mache ich mir verstärkt Gedanken um unsere Finanzen und versuche, ein „guter“ Ernährer zu sein, seit dem ich weiß, dass ich Vater werde und damit Verantwortung für eine kleine Familie haben werde.

Meine Freundin ist Angestellte, da kommt immer was rein. Um alle zu versorgen langt das aber nicht. Ich bin selbständig und hangele mich von Auftrag zu Auftrag. Und wie das so ist: Manchmal läuft’s so lala, machmal prächtig, so wie jetzt. Dafür zahle ich aber auch den Preis, dass ich sowohl zeitlich flexibel als auch räumlich ungebunden sein muss.

Dementsprechend werde ich ab morgen für die nächsten drei Wochen für ein Projekt in Köln weilen. Meine Freundin ist mäßig begeistert, es bleibt ihr aber nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen und die nächste Zeit auf mich zu verzichten, denn auch die Wochenenden sind arbeitstechnisch verplant. Toughe Deadlines, wie immer.

„Das kann aber nicht so weiter gehen, wenn dann das Kind da ist!“, verkündet sie.

Jupp, also doch Job CONTRA Familie. D.h. also, dass ich mich in Zukunft in meiner Auftragswahl einschränken muss? Wenn ich denn überhaupt die Wahl habe, so genau kann man ja die Jobanfragen leider nicht steuern. Entweder also Geld verdienen und die Familie vernachlässigen oder Zeit mit der Familie verbringen aber pleite? Das kann es ja nicht sein.

Mit ein wenig Bauchschmerzen setze ich mich in den Zug Richtung Westen. Ein halbes Jahr habe ich ja noch, um mir eine Strategie für die Zeit nach der Geburt zu überlegen…

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