Introduction

Kein leichter Start ins Leben

Finger eines Babys umfassen den Zeigefinger der Mama

Kein leichter Start ins Leben

Von der schweren Geburt habe ich euch im letzten Beitrag berichtet, leider war es kein leichter Start ins Leben. Die ersten Tage waren nicht einfach.

Die ersten zwei Tage waren prima, unser kleiner Prinz hat ganz viel geschlafen und wir haben viel mit ihm gekuschelt. Bonding nennt man das ja heut zu Tage. Nur mit dem Stillen wollte es nicht so recht klappen. Die Geburt war so anstrengend für den kleinen Mann und nachdem er ja auf Grund meines Diabetes gleich nach der Geburt ein PRE-Fläschchen bekommen hat, war er auch erstmal satt.

Jeden Tag ein Nadel Piecks ist nicht leicht

Jeden Tag wurde ihm an der Fußsohle der Zuckerwert entnommen, unser Bubi war unfassbar tapfer. Ich hätte jedes Mal heulen können. Der Wert war Gott sei Dank immer okay. Am dritten Tag war die U-2 angesetzt. Schon die Schwester bemerkte, dass unser Sonnenschein ein wenig gelb ist und wollte den Bilirubin Wert bestimmen.

Den Bili- was????

Dass dieser Wert weder was mit einem Regal einer Möbelkette noch mit einem Edelstein zu tun hat wurde uns ausführlich erklärt.

Schwerer Start

Durch die Strapazen bei der Geburt mit Saugglocke hat sich wohl eine Neugeborenengelbsucht beim kleinen Mann entwickelt. Das ist relativ normal, allerdings darf der Wert nicht zu hoch sein, sonst wird es gefährlich. Also dürfen wir erstmal nicht nach Hause und der Wert muss weiter beobachtet werden.

So sollte das Leben nicht beginnen

Aus dem täglichen Nadel Piecks wegen meines Diabetes, wurden dann leider zwei. Morgens und abends wurde der Bilirubin Wert überprüft. Um den Wert zu senken, sollte der kleine Schatz so viel wie möglich trinken, also wurde nach dem stillen auch nochmal eine kleine PRE-Flasche verabreicht. Zusätzlich ist Tageslicht wichtig. Gut, dass wir den Kinderwagen vorsichtshalber mitgenommen haben. Mein Mann drehte also, wenn das Wetter mitspielte, Runde um Runde im Krankenhausgarten, während ich mich noch von der Geburt erholen durfte. Im Zimmer haben wir das Bettchen immer ans Fenster gestellt. Wir wollten nichts unversucht lassen, um unserem kleinen Schatz aus eigener Kraft beim Verarbeiten der Gelbsucht zu helfen.  Damit sich der kleine Mann nicht einer speziellen Lichttherapie unterziehen muss und somit von uns getrennt wäre.

Endlich nach Hause

Nach einer Woche bekamen wir endlich die erlösende Nachricht. Der Bilirubin Wert ist gesunken und stabil, wir dürfen nach Hause. Unsere Hebamme soll aber weiter ein Auge auf das Bubi haben.

Zu Hause gingen dann für mich die Strapazen weiter. Warum, das erfahrt ihr bald.

Eure Sandra

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