Ende der Elternzeit

Ihr Lieben,

Ich verabschiede mich jetzt schweren Herzens vom Blog. Wie ihr gemerkt habt, finde ich leider keine Zeit mehr zu schreiben.. die Kleine ist inzwischen 10 Monate, ultra aufgeweckt und krabbelt uns davon. Die Zeit mit ihr verfliegt wahnsinnig schnell und bevor ich mich umschaue ist wieder ein Tag vorbei. Zum Glück hat mein Mann jetzt auch Elternzeit daher sind wir zwei gegen einen.

Alle sagen es einem immer, aber wenn erst man es selbst erlebt, kann man glauben wie irrsinnig viel ein Mensch im ersten Lebensjahr lernt. Ich hinke selbst ständig der Entwicklung unserer Tochter hinterher und bin wieder überrascht, was sie auf einmal Neues kann oder versteht. Wir waren zehn Tage im Urlaub und plötzlich krabbelt sie richtig und zieht sich am nächsten Tag hoch und steht. Wir sind mit einem völlig anderen Kind wiedergekommen, als wir losgefahren sind. Langsam bahnt es sich an, dass sie eher wie ein Kleinkind wirkt und aussieht als wie ein typisches Baby.

In zwei Wochen ist meine Elternzeit vorbei und ich fange wieder an zu arbeiten. Glücklicherweise konnte ich mich von meinem alten Arbeitgeber trennen und habe einen neuen Teilzeit-Job gefunden, der super klingt. Ich bin mega gespannt, wie das dann wird. Mein Mann wird erstmal übernehmen und dann die Kleine in der Kita eingewöhnen, und ich freue mich schon auf neue Aufgaben abseits von Windeln und Co.

Ich hab das Gefühl, dass das wieder ganz anders wird, ich mich dann aber auf gewohntem Terrain bewege und mir das im Gegensatz zum unberechenbaren Kind eher entspannend vorkommen wird. Trotzdem wird der Spagat zwischen Arbeit und Baby daheim bestimmt anstrengend und fordernd langfristig.

Für die Maus wünsche ich mir, dass sie sich gut in der Kita einfindet und ganz viel Spaß beim Spielen hat. Ich habe jetzt schon oft das Gefühl, sie langweilt sich eher mit uns und will am liebsten zu anderen Kindern. Daher hab ich ein gutes Gefühl dabei, sie mit einem Jahr in die Kita zu geben. 😊

Euch wünsche ich auch alles Gute, macht es gut und allen Schwangeren wünsche ich eine schöne Zeit und nur das Beste für die Babies! 🍀

Zum Thema Alkohol kann ich abschließend nur sagen: mir hat er kaum gefehlt. Ich kann jetzt Nachmittags in einer langen Stillpause auch mal ein Radler trinken. Das gibt mir zwar das Gefühl wieder meinen Körper mehr für mich zu haben und ist nett zwischendurch, es gibt aber irgendwie wichtigeres im Leben. Ich habe dem gesellschaftlichen Trinken mehr Bedeutung beigemessen als es dann tatsächlich für mich hatte, und mir ist es nicht schwer gefallen, darauf zu verzichten.

 

Liebe Grüße,

Eure Lara

 

Quelle: Bild © privat

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