Introduction

Keine Prinzessin?

Keine Prinzessin?

Hallo zusammen 🙂

mein Name ist Lara, ich bin 33 Jahre alt, Grafikerin und zum ersten Mal Schwanger.
Im Moment bin ich in der 24. Woche und alles sieht soweit gut aus, es wird wohl ein MĂ€dchen werden.

Seitdem „Halbzeit“ war bin ich endlich relativ entspannt – vorher hab ich mir doch schon große Sorgen gemacht, dass etwas schiefgehen könnte mit dem Baby. Hatte allerdings auch den Effekt, dass ich so gesund lebe, wie wahrscheinlich seit meiner eigenen Kindheit nicht mehr. Alkohol und Zigaretten sind eh tabu, ehrlich gesagt hab ich grade gar keine Lust darauf. – Und das obwohl man mich vorher am liebsten im Biergarten mit Zigarette und Maß angetroffen hat.

Nachdem einem ĂŒberall das GefĂŒhl vermittelt wird, dass ja jederzeit tauuuusend Dinge schief gehen können, war ich zum Anfang also erstmal komplett verunsichert. Insgesamt hab ich mir die Schwangerschaft als sehr beschwerlich und eigentlich bloß als „Mittel zum Zweck“ um ein Baby zu erhalten vorgestellt. Jetzt muss ich zugeben, ich war selten glĂŒcklicher. Vielleicht hab ich einen besonders guten Hormoncocktail bekommen, keine Ahnung, aber ich bin insgesamt echt happy. Es hilft natĂŒrlich sehr, dass bisher alles medizinisch Komplikationsfrei verlĂ€uft und mir gerade mal drei Wochen so richtig oft schlecht war am Anfang.
– NatĂŒrlich geht es jetzt erst so richtig los, und es wird bestimmt noch beschwerlich werden. Und klar bin ich nicht so belastbar wie sonst und ja, manchmal hab ich RĂŒckenschmerzen oder Sodbrennen. Ich möchte bloß den Frauen, die vielleicht Angst vor einer Schwangerschaft haben sagen: es muss nicht total schlimm sein. Aktuell empfinde ich es als schöne Art, sich aneinander zu gewöhnen. WĂ€re ja auch komisch, wenn man plötzlich einfach ein Baby in die Hand gedrĂŒckt bekĂ€me.
(Nagelt mich nicht darauf fest, bestimmt fluche ich in ein paar Wochen in einer Tour ;))

Als wir das Geschlecht herausgefunden haben, haben wir uns innerhalb von 30 Minuten geeinigt, nicht gleich loszugendern. Sprich: Rosa und Prinzessinnensperre bis das Kind es von selbst verlangt. Unserer Meinung nach völlig unnötig die MÀdels absichtlich in ein Rosa Frauenbild reinzuerziehen.
Ich hatte dann direkt eine skurrile Whattsapp Unterhaltung mit einer Cousine, die mir Klamotten von ihren zwei MĂ€dels angeboten hat, nachdem sie rausgefunden hat, dass es eine „kleine Prinzessin“ wird.
Als ich ihr die Rosa-Sperre erklĂ€rt habe, meinte sie, dann hat sie wohl doch keine Klamotten fĂŒr mich 😉 Und dann kam: ja jeder hat ja andere Erziehungsmethoden, gell …
Als ob wir irgendwas völlig Exotisches vorhÀtten. Schon lustig, wie da die Weltbilder auseinandergehen.

Ich wĂŒrde gern von Anfang an erzĂ€hlen, wie ich herausgefunden habe, dass ich schwanger bin, und wie alles so los ging. Das ist aber eine so verrĂŒckte Geschichte, dass ich glaube ich einen eigenen Blogeintrag dafĂŒr brauche. Das also beim nĂ€chsten Mal!

Quelle: Bild © Privat

 

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