Introduction

5.7.14 Familia italiana

5.7.14 Familia italiana

Die Eltern von meinem Freund waren zu Besuch. Sie wohnen eigentlich in Italien. Merkwürdiges Gefühl, dass die nun die Großeltern von meiner Tochter sein werden. Aber auch ein gutes, weil sie sehr nett sind. Und außerdem wird meine Tochter zweisprachig aufwachsen und so oft wie sie will nach Italien fahren und sich dort bestens umsorgt wissen. Besser geht’s doch gar nicht. Der Vater ist der beste Koch der Welt und jeden Tag hat er mich gefragt, worauf ich Appetit habe und genau das hat er mir und uns dann abends gekocht. Meistens noch mit einem Primi und einem Dolce. Viel Wein wird dazu gereicht. Die erste Flasche wird meistens schon beim Kochen verzehrt, mit ein paar Chips oder Nüssen. Der Wein fehlt mir nach wie vor. Das wird wohl auch so bleiben. Man muss sich nicht mehr einreden, dass man sich irgendwann an den alkohollosen Zustand gewöhnt. Dem ist nicht so. Zumindest bei mir nicht. Aber die Vorstellung, dass ich jetzt schon über ein halbes Jahr nichts getrunken habe, lässt meinen Körper in ein wohlig gesundes, reines Licht erscheinen. Auf die Gesundheit! Prost! (*greift zur Tasse Schwangerschaftstee)

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