16.1.2014 Es schreit nach Rotwein!

Leere Rotwein Gläser auf einer Bar ... CC0 1.0 Es gibt sie. Die Tage, an denen ich wirklich Bock hätte, mich mit einigen Gläsern Rotwein zu bespaßen. Momentan sind diese Tage sogar recht häufig. Bei uns ist gerade sehr viel los Zuhause und darunter ist auch so mancher emotionaler Stress, der sich leider nicht vermeiden lässt.

Noch nie habe ich abends meinen Mann so sehr darum beneidet, etwas trinken zu dürfen. Auch wenn es eventuell ein wenig nach Alkoholismus klingt, ich würde gerne mein Hirn benebeln, um nicht grübeln zu müssen. Ich suche die altbekannte Pause, die man sich mit einem Gläschen ab und an „ertrinkt“. Selbstredend würde ich das gerne mit Zigaretten kombinieren. Das Baby ist runtergerutscht, der Bauch ist tief und die Schwangerschaft geht immer mehr ihrem Ende zu. Natürlich werde ich nicht schwach. Auch wenn ich zugeben muss, dass es nicht immer selbstverständlich ist. Manchmal, in wirklich blöden Momenten, muss man auch ein wenig kämpfen, um nicht schwach zu werden. Da hilft es dann nur, sich vorzustellen, wie man sich fühlen würde, wenn man schwach würde. Da drängt man die Lust zur Seite. Außerdem hilft es, wenn die kleine Maus dann kräftig strampelt, da wird sie dann so präsent, dass es einem vergeht bei der Vorstellung, dass ihr etwas passieren könnte. So ist es, wenn die letzten Wochen nicht der Entspannung dienen, sondern eher von Anspannung geprägt sind. Vielleicht wird es auch langsam einfach Zeit, dass sie rauskommt und ich sie in den Armen halten kann.

Foto von MirellaST CC0 1.0

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