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Wenn sich der Nestbautrieb meldet!

Wenn sich der Nestbautrieb meldet!

Das Thema Nestbau, wer kennt es nicht, wenn zum Ende der Schwangerschaft, ein Ur-Instinkt einsetzt und man sein zu Hause für den Neuankömmling heimelig machen möchte. Derzeit gibt es in meinem näheren Umfeld und Bekanntenkreis etliche Schwangere, die vom Nestbauinstinkt betroffen sind. Während die einen schon sehr früh das Kinderzimmer komplett eingerichtet hatten, ließ ich mir erstmal noch Zeit. Bei unserer kleinen 2-Zimmer-Wohnung definitiv die bessere Entscheidung.

Der Nestbau – wo fängt man an und gibt es irgendwann ein Ende?

Da ich bei meiner ersten Schwangerschaft schon sehr früh, einzelne Elternratgeber und Zeitschriften mit Babyprodukten durchforstete, war ich diesmal eher vorsichtig und wartete erstmal ab, bevor ich unsere Wohnung komplett auf den Kopf stellte. Schließlich war ich immer noch von meiner Fehlgeburt geprägt und hatte Angst wieder frühzeitig enttäuscht zu werden. Als Erstlingsmama fällt es ziemlich schwer, die Pfoten ruhig zu halten, die Einkaufslisten in sämtlichen Ratgebern sind ellenlang. Man fängt ja quasi bei null an. Und dann ploppt auch noch ständig Werbung auf, mit Babysachen, die angeblich zwingend notwendig sind. Wo fängt man denn da zuerst an und nimmt die Liste irgendwann ein Ende?

Vorfreude ist die schönste Freude!

Im 3. Schwangerschaftstrimester angekommen, war es dann so weit. Meine Freundin und 2-fache Mutter, schenkte mir zwei Kisten voll mit alten Babyklamotten zum Durchstöbern. Plötzlich hielt ich einen winzigen rosa Strampler in der Hand (by the way, wir bekommen übrigens ein Mädchen) und da war es um mich geschehen. Ich erinnerte mich an die Zeit, während meiner Ausbildung, als ich 4 Wochen auf einer Früh- und Neugeborenen Station eingesetzt wurde, einer meiner schönsten Einsätze damals. Diese kleinen Winzlinge in der Hand zu halten, ein unbeschreibliches Gefühl. Jetzt war ich voller Vorfreude und kaum noch zu halten.

Photo by Marcin Jozwiak on Unsplash

Vom Nestbautrieb befallen – zum Glück hat man Freunde und Familie

Als ich die nächsten Wochen meine Einkaufslisten durchging, wurde mir mal wieder klar, wie teuer Babysachen sein können und wie viele Dinge ich dazu auch noch besorgen musste. Angefangen von kleinen Stramplern, Windeln, Wiege und Babytrage bis hin zum super „fancy“ Kinderwagen und natürlich noch einiges mehr. Ein Kleinwagen würde bei den ganzen Ausgaben zumindest schon mal rausspringen. Wer kann sich das denn heutzutage noch alles leisten? Da wir nicht mehr die Jüngsten sind, gibt es zum Glück viele Freunde und Verwandte, die mit ihrer Kinderplanung abgeschlossen haben. Demzufolge mussten wir uns um Babykleidung, Babybett und Kinderwagen erstmal keine Sorgen machen. Jeder war froh endlich seinen Keller zu entschlacken und wir wurden überschüttet mit Babysachen. Doch jetzt stellte sich die nächste Frage, wohin mit dem ganzen Zeug in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung? Also wird man eben erfinderisch und die Waschmaschine muss zum Beispiel als Wickelkommode herhalten. Kurzum, was nicht passt, wird passend gemacht und der Nestbau geht weiter.

Bis zum nächsten Mal,

Liebe Grüße und bleibt alle gesund!

Eure Sunny

 

Photo by freestocks on Unsplash

 

 

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