Zwischen Arbeitsplatz und Kindergarten

Hallo ihr Lieben, so langsam fühle ich mich etwas erschöpft und manchmal muss ich aufpassen und auf meinen Körper hören, es nicht zu übertreiben …

Pünktlichkeit am Arbeitsplatz und im Kindergarten – puh…

Mir war bewusst wieviele Kilometer zwischen meiner Arbeit und unserem neuen Wohnort liegen würden und das es nur für eine bestimmte Zeit war, bis unser kleiner Prinz da ist. Aber der Stresspegel in der Früh, nachdem die Kinder im Kindergarten sind und ich im Auto sitze und die 83km Strecke vor mir habe, ist mit jedem Tag größer geworden.

Ich bin, nun ja, sagen wir es mal so, eine etwas ungeduldige Autofahrerin, also wenn m(M)ann/ oder Frau fahren kann, dann fahrt doch bitte auch und schleicht nicht so vor euch hin. Es reicht doch schon, wenn gefühlte 50 LKW’s noch vor einem sind, auf der Fahrstrecke verteilt, alles Landstrasse, da der Ausbau der Autobahn noch etwas auf sich warten lässt. Und dann noch der kommende Stadtverkehr, jeder will pünktlich zur Arbeit aber keiner schafft es, rechtzeitig los zu kommen. Ja die Ampel wäre grün und wenn du willst, könntest du fahren, aber du musst auch nicht, und wieder rot, bloß kein Stress. Aber ich versuche ruhig zu bleiben, trink meinen Kaffee und sing mit, das macht doch jeder, also wenn keiner zuhört 😉

Zum Glück habe ich sehr verständnisvolle Kolleginnen, welche eigentlich immer vor mir da sind und nicht auf die Uhr schauen, wann ich dann komme und einstempeln gehe. Die Zeit in der Arbeit vergeht wie im Flug. Ich habe immer viel zu tun aber dennoch bleibt Zeit für einen Ratsch mit den Kollegen, welche mittlerweile auch zu Freunden geworden sind. Meine Schreibtischnachbarin und ziemlich beste Freundin, von der ich euch bereits erzählt habe, geht im Moment recht kühl mit mir um.

Ziemlich beste Freundinnen

Wir reden miteinander, aber irgendwie nur das Nötigste, ich kann verstehen das es schwierig für sie ist, aber auch für mich ist und wird es nicht leicht. Ich möchte sie als Freundin nicht verlieren aber momentan entfernen wir uns immer weiter voneinander und ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann. Das Gefühl, dass nur meine Anwesenheit sie schon stört oder verletzt, verunsichert mich. Ich denke, sie braucht einfach Zeit, aber wir sehen uns jeden Tag und ich glaube, das macht es nicht einfacher. Dabei wünsche ich mir einfach nur, dass sie für mich als Freundin da ist, aber dann ist da noch mein Bauch mit dem kleinen Prinz zwischen uns, der in unser aller Leben etwas Chaos gebracht hat.

Der weite Weg in die Arbeit schlaucht ganz schön

Es ist Zeit los zu fahren, die Mädels wollen aus dem Kindergarten abgeholt werden. Aber ich bin nicht traurig, dann aus dieser unangenehmen Situation, mit dem Gefühl sich nicht willkommen zu fühlen, einfach gehen zu können. Es warten wieder mindestens 1 1/2 Std. Autofahrt auf mich, denn am Nachmittag sind nicht weniger Schleicher unterwegs wie in der Früh. Die Fahrerei stresst mich von Tag zu Tag mehr, ich weiß aber, dass die Mädels natürlich auch noch was von mir haben möchten und arbeiten gehe ich auch noch ganz gerne. Kein leichter Spagat. Sie freuen sich, mich zu sehen. Wir gehen nach Hause, setzen uns in den Garten, ich leg meine Füße hoch und komm endlich etwas zur Ruhe. Ruhe, das ist der Ausdruck von Entspannung und Gelassenheit, sich ein paar Minuten Zeit einzuräumen, welche wir uns viel zu selten nehmen. Die Mädels spielen im Sandkasten, reden über ihre Freunde und unser Baby. 🙂 Sie freuen sich riesig einen kleinen Bruder zu bekommen … das schönste Gefühl, dass man als Mama haben kann, ist das Leuchten in ihren Augen zu sehen… und das lag nicht nur an der tollen Abendsonne 🙂

Lasst es euch gut gehen, bis bald

Eure Lana

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