23.08.2013 – medium rare

Gestern Abend waren Chris und ich essen (Karlachen war auch dabei, sie hat in ihrer Babyschale schön geschlummert). Es gab Steak! Für mich das erste Mal seit der frohen Botschaft wieder so wie es sich gehört: Medium rare.

Dazu allerdings kein schönes Glas Wein, wie ich’s vor der Schwangerschaft getrunken hätte, sondern nach wie vor Apfelsaftschorle – ich stille schließlich voll und das bedeutet, dass mein kleines Butzelchen etwa alle zwei Stunden trinkt. Nach dem Stillen ist also auch immer vor dem Stillen und ich will ihr natürlich keine „Milch-Martini“ kredenzen.

Steak medium rare

14.05.2013 – Planung Babyparty

Julia und ich werden zusammen eine Babyparty schmeißen – und zwar am kommenden Samstag. Ihr Entbindungstermin ist zwei Wochen früher als meiner (und zwar in fünf Wochen), also ist es höchste Zeit dafür. Ich bin vor allem gespannt auf die Windeltorte, die eine Freundin mir versprochen hat und auf die (auch ziemlich frisch geschlüpften) Babys von Freunden – ich muss nämlich gestehen, dass ich bis jetzt noch nicht viele Säuglinge kennen gelernt habe. Und langsam frage ich mich schon, wie das alles so wird! Auf der Party wird es auf jedenfalls jede Menge zu futtern geben – und natürlich keinen Alkohol, zumindest stellen wir keinen zur Verfügung. Wer also trinken will, muss seinen Sprit gefälligst selbst mitbringen – das ist die Devise.

03.01.2013 – Frohes neues Jahr!

Happy 2013!! Das Jahr, in dem DU auf die Welt kommen wirst! Ich freu mich so. Und werde natürlich weiterhin alles tun, damit es Dir gut geht in mir drin. In den sieben Wochen, die ich jetzt von Dir weiß, habe ich das ja ganz gut geschafft – ich habe gesund gegessen, nicht geraucht, keinen Alkohol getrunken – nicht mal eine Kopfschmerztablette habe ich genommen (dafür aber Folsäure und Jod). Ich bin mir auch sicher, dass ich diese Lebensweise in den 26 Wochen bis zu Deiner Geburt und auch danach in der Stillzeit gut durchhalten werde.

29.12.2012 – Zwischen den Jahren

So, Weihnachten ist überstanden. Nachdem wir den Heiligen Abend bei meiner Familie verbracht hatten, sind wir am ersten Feiertag quer durch die Republik zurück nach Hause gefahren, um dann den zweiten Feiertag bei der Familie von Chris zu verbringen. Freizeitstress nennt man das wohl.

Weihnachten kann man sich ja Gott sei Dank voll und ganz auf’s Futtern konzentrieren, so dass ich kaum bemerke, dass ich auf den Alkohol dazu verzichten muss. Leider fällt mir der Verzicht auf die bösen Zigaretten nach wie vor ziemlich schwer, vor allem nach einem guten Essen schmachte ich doch sehr. Ich hoffe, das hört irgendwann mal auf – bis jetzt habe ich ja ganz gut durchgehalten.

Und wie es im Dezember halt so ist: Der Stress hört nicht auf, denn Silvester steht vor der Tür und wie immer bricht in meinem Freundeskreis die Jahresendpanik aus: Was machen wir? Wohin gehen wir? Fondue? Böller? Party? Hilfe! Nicht mit mir – ich habe beschlossen, diesmal mit meinem Freund schön zu essen (oje, schon wieder – das sollte aber kein neues Hobby werden, ich will nach der Schwangerschaft schließlich keine 50 kg mehr wiegen), um Mitternacht gehen wir auf’s Dach um das Feuerwerk zu sehen und er kann im Anschluss mit seinen Jungs um die Häuser ziehen, während ich in’s Bett gehe, um mich dem alljährlichen Generalbesäufnis schlicht zu entziehen. C’est ça, mes amis! See you in 2013!

Foto von Thomas Wolf (www.foto-tw.de)