Codewort: Eigenbedarf

Lange war es hier nun still um mich, meinen Bauchzwerg und Tom. Aber eben auch nur hier. Außerhalb des Internets wissen wir nämlich an manchen Tagen gerade nicht mehr, wo uns der Kopf steht oder wie wir heißen. Mitte Juni erreichte uns eine Hiobsbotschaft unseres Vermieters und damit begann unser Problem und unsere Sorgerei. Unser Vermieter kündigte aus heiterem Himmel Eigenbedarf an.

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Das Runde muss ins Eckige

WM und alle feiern. Und trinken. Meist Alkohol. Jetzt muss ich mich ja erst mal als der nicht ganz so arge Fußballfan outen, der sich so gar nicht für Bundesliga und die unterschiedlichen Vereine interessiert. Für mich sind WM und EM einfach nur Möglichkeiten sich mit guten Freunden zu treffen, gemeinsam zu grillen und mit dem ein oder anderen Gläschen Wein einen netten Abend zu verbringen.  Jetzt sitz ich da, mit Grillkäse und Salat auf dem Teller, dem großen Glas Mineralwasser daneben und kucke meinen Freunden beim Trinken und Fachsimpeln zu. Irgendwie fühl ich mich ausgeschlossen…das fühlt sich komisch an.

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Ein Wasser, bitte…

Irgendwann kommt der Moment, in dem man seinem Umfeld reinen Wein einschenken und seine Schwangerschaft offenbaren muss. Nettes Wortspiel nicht? Bei mir war der Moment letzte Woche gekommen, denn nach dem offiziellem Termin bei meiner Frauenärztin wollte wir den Schritt wagen und unserer Familie und engsten Freunden von unserem Wunder erzählen. Und was würde sich dafür besser eigenen als ein Familienessen und ein Bowlingabend mit Freunden?

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Schwanger x 3 auf der Wiesn

Jetzt ist sie schon fast wieder eine Woche rum, die Wiesn (sprich “Oktoberfest” für die Nicht-Münchner). Die Fahrgeschäfte werden schon fleißig wieder zerlegt, immer, wenn ich aus dem Haus gehe, fahren große LKWs beladen mit bunten Achterbanteilen an mir vorbei. Der Duft nach gebrannten Mandeln hat sich sowieso schon längst wieder gelegt. Dafür sind auch die Heerscharen an Touristen und sonstigen Betrunkenen, die durch unsere Gegend wackeln wieder fort und ein bisschen Ruhe ist eingekehrt. Weiterlesen

Ich träume von einem Feierabendbier…

Hallo zusammen, irgendwie hatte ich das letzte Mal wohl einen „freudschen Verschreiber“ und habe meine Schwangerschaft um 2 Wochen verkürzt… Naja, Ende dieser Woche kommt der heiß ersehnte Mutterschutz! Ich freue mich schon sehr mich dann um alles Zuhause kümmern zu können. Bis jetzt bin ich mit Job und dem Kind das schon da ist zu überhaupt gar nix gekommen. Aber die nächsten paar Tage schaffe ich jetzt auch noch.

feierabendbier-ischwarzmann Weiterlesen

In den Bergen…

B05Letzten Freitag waren wir in den Bergen. Ein Freund hat zu seinem Geburtstag ein paar Freunde auf eine Berghütte eingeladen. Ich habe sie mit Hugo dort für einen Tag besucht. Weiterlesen

6.5.2013 Die Grill Saison ist eröffnet

Thomas hat uns eine neue Holzterrasse gebaut. So richtig schön groß. Das habe ich mir schon lange gewünscht, ein Traum! Und nachdem sich die Sonne wenigstens hin und wieder schon blicken lässt, wenn auch noch nicht überwältigend für den Wonnemonat Mai, haben wir die Grill Saison eröffnet. Am Wochenende waren jedem Menge Freunde zu Weiterlesen

17.04.2013 – Meine Hochzeit!

Hochzeit mit Bauch

Seit letztem Freitag bin ich verheiratet! So richtig glauben kann ich’s noch nicht, aber die Eheurkunden liegen auf meinem Schreibtisch – Chris und ich und natürlich unser ungeborenes Kind sind jetzt auch auf dem Papier eine Familie.

Die Feier war wirklich schön – es gibt kein Foto, auf dem ich nicht breit grinse, da waren ohne Ende Glückshormone im Spiel. Und das, obwohl der Tag durchaus durchwachsen anfing (nämlich mit Regen, der verzog sich aber rechtzeitig und es wurde richtig sonnig). Dann kam auch noch Chris‘ Trauzeuge zu spät, so dass mein Bruder einspringen musste. Aber im Anschluss lief alles wie am Schnürchen, die Standesbeamtin hat eine sehr schöne Rede gehalten, die Torte war megalecker (Mohn-Sahne ist echt der Hit), Familie und Freunde haben gut miteinander funktioniert.

Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen: Ich habe getrunken. Zuerst hielt ich mich zwar zum Anstoßen – wie geplant – an den alkoholfreien Sekt, aber je länger der Tag fortschritt, desto ausgelassener wurde die Stimmung und irgendwann hatte auch ich ein Glas richtigen Sekt in der Hand. Insgesamt waren es dann drei Gläschen Blubberbrause und ich fühl mich mies.

Heute war ich dann zum ersten Mal bei meiner Hebamme zur Vorsorgeuntersuchung. Die meinte, ich soll mich jetzt im Nachhinein nicht verrückt machen und einfach schauen, dass das nicht noch einmal passiert. Oh Mann, ich könnte mir das nie verzeihen, wenn ich meinem Würmchen damit geschadet habe.

Hoffentlich kommt später nicht immer wieder dieses Gefühl hoch, wenn ich an meine Hochzeit zurückdenke – denn eigentlich war ich an diesem Tag einfach nur unglaublich glücklich.

Null Promille in der Schwangerschaft –
ein Thema nur für Mütter?

Ganz im Gegenteil!

Natürlich sind Frauen in der Schwangerschaft ganz unmittelbar dafür verantwortlich, ob ihr Baby dem Risiko Alkohol ausgesetzt wird. Aber sie sind nicht alleine: Alle, die Mütter während dieser Zeit begleiten, können und sollen Verantwortung übernehmen.
Verständnis und Unterstützung sind gefragt! Jeder kann seinen Beitrag leisten, damit das Baby gesund groß wird.

Ein Wort an…

Mütter und alle, die es bald werden wollen

Liebe Leserin!
Ganz unabhängig davon, ob Sie sich schon lange ein Baby wünschen, ob es „einfach so“ passiert ist, ob Nachwuchs noch gar nicht geplant war oder sie schon zwei Kinder haben – mit der Zeit entwickelt jede Mutter eine ganz besondere Verbindung zu dem kleinen Wesen in ihrem Bauch. Da sind Liebe und Vorfreude, aber auch Unsicherheit und Besorgnis.
Wird alles gut gehen? Wie werden wir zwei miteinander zurechtkommen? Wie wird sich unser Leben ändern – und kann ich das alles schaffen? Was wird die Zukunft bringen?
Wir wünschen uns das Allerbeste für das Baby – und wir können viel tun, damit es zu einem gesunden und glücklichen Menschen heranwächst. Dazu gehört auch, in der Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten. Denn Alkohol ist die häufigste Ursache für eine angeborene Behinderung. Gehen Sie kein Risiko ein.
Verzichten Sie in der Schwangerschaft auf Alkohol. Damit Ihr Baby gesund groß wird!

Väter

Lieber Papa!
Lieber Papa? Bis Sie diese Anrede hören, wird es noch eine Weile dauern, aber sie wird sicher kommen, und sie wird Sie sehr stolz machen.
Genauso sicher ist, dass „Vater werden“ zuerst eine Menge Fragen mit sich bringt. Was kommt auf mich zu? Wie wird sich das Leben ändern? Und was kann ich für unser Baby tun?
Darauf gibt es viele Antworten und ganz verschiedene Möglichkeiten. Eine Antwort aber ist sehr einfach, und sie gilt für alle:
Unterstützen Sie Ihre Frau, Ihre Freundin dabei, in der Schwangerschaft keinen Alkohol zu trinken. Damit Ihr Baby gesund groß wird!

Großeltern

Liebe Großmütter und Großväter!
Für manchen mag die Anrede zuerst ungewohnt klingen – so lange scheint es doch noch gar nicht her zu sein, dass man das eigene Baby im Arm hatte? Eine ganz neue Situation war es damals, und es ist heute wieder. Denn manches hat sich geändert, auch im Wissen um die Schwangerschaft. Dazu gehört, dass Alkohol in der Schwangerschaft ein Risiko für das heranwachsende Kind bedeutet.
Als Großeltern können Sie den jungen Eltern im Alltag eine unschätzbare Hilfe sein. Und für Kinder sind Oma und Opa seit jeher ganz besondere Menschen. Freuen Sie sich darauf, die nächste Generation beim Großwerden zu begleiten. Einen kleinen, aber wichtigen Beitrag dazu können Sie heute schon leisten:
Unterstützen Sie Ihre Tochter, ihre Schwiegertochter dabei, in der Schwangerschaft keinen Alkohol zu trinken. Damit Ihr Enkelkind gesund groß wird!

die ganze Familie

Liebe Geschwister, liebe Onkel und Tanten, Cousinen und Cousins!
In der Familie hat sich Nachwuchs angekündigt? Nicht mehr lange, bis bei Familienfesten ein weiterer Platz für einen kleinen Menschen gebraucht wird!
Ganz unabhängig davon, ob Ihre Familienbande lose oder eng sind, ob es hier und da Spannungen gibt oder Sie nichts auseinander bringen kann: Immer wieder werden Sie bei familiären Anlassen zusammenkommen, und oft gibt es bei diesem Gelegenheiten Alkoholisches zu trinken.
Machen Sie es Ihrem neuen Familienmitglied leicht, gesund groß zu werden:
Unterstützen Sie Ihre Schwester, Nichte, Cousine dabei, in der Schwangerschaft keinen Alkohol zu trinken.

Freundinnen und Freunde

Liebe Freundinnen, liebe Freunde!
Im Freundeskreis ist ein Baby unterwegs, vielleicht sogar das erste in eurer Generation? Neue Zeiten brechen an! Vielleicht ist die werdende Mutter abends nicht mehr ganz so lange unterwegs, vielleicht werden Elternzeit-Modelle, Schnuller oder Kinderwägen auf einmal ganz wichtige Themen, vielleicht wundert ihr euch über den „Nestbautrieb“ der jungen Eltern?
Manches wird sich ändern, sehr vieles in eurer Freundschaft wird bleiben wie es ist. Alle für eine, eine für alle:
Unterstützt eure Freundin dabei, in der Schwangerschaft keinen Alkohol zu trinken.

Arbeitskollegen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!
Auf der Arbeit erwartet eine Kollegin ein Baby? Ein Thema für das ganze Team! Gibt es nach den Arbeitsschutzrichtlinien bestimmte Tätigkeiten, die sie jetzt nicht mehr ausführen darf? Wann beginnt ihr Mutterschutz? Wird sie in Elternzeit gehen und wenn ja, wie lange? Wer übernimmt dann ihre Aufgaben?
Viele Fragen, auf die sich in den nächsten Wochen und Monaten Antworten finden werden. Eine Antwort aber ist von Anfang an klar: Schwanger? Null Promille!
Unterstützen Sie Ihre Kollegin dabei, in der Schwangerschaft keinen Alkohol zu trinken.

Fachleute

Für Ärztinnen und Ärzte, Hebammen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und alle anderen, die Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit von Berufs wegen begleiten, haben wir einen eigenen Bereich mit aktueller Information eingerichtet, mehr dazu finden Sie hier.

 

Machen Sie es Mutter und Kind leicht, unterstützen Sie eine gesunde, alkoholfreie Lebensweise in der Schwangerschaft!

Fordern Sie werdende Mütter nicht zum (Mit-) Trinken auf, wenn es Alkohol gibt. Und wenn eine junge Frau Alkohol ablehnt, fragen Sie nicht weiter nach. Vielleicht ist der Grund eine ganz frühe Schwangerschaft, die sie noch für sich behalten möchte – oder ihr ist einfach nicht nach Alkohol zumute. Alkoholfreie Alternativen sollten immer selbstverständlich sein, ganz unabhängig davon, ob ein Baby unterwegs ist!