Bitte lächeln – das erste Fotoshooting

Eigentlich fand ich solche Familienshootings mit schreienden Kindern und übermüdeten Eltern immer spießig. Aber jetzt bin ich selbst Mama und habe einen großen Wunsch: ein paar Fotos, auf denen ich auch mal mit meinem Kind zu sehen bin und natürlich wir drei als Familie.

Natürlich mache ich ständig Bilder und Videos von Leopold. Jede kleinste Veränderung wird festgehalten. Auch mit Papa gibt es tausend Fotos. Nur ich fehle immer. Man könnte meinen, dass Kind hat keine Mutter. Mein Freund ist nämlich leider nicht der Typ, der schnell mal das Handy im richtigen Moment zückt. Und Selfies bekomme ich auch nicht richtig hin. Deswegen existiere ich auf keinem Foto.

Das soll sich jetzt ändern. Ein Freundin von mir ist Fotografin und sie macht tolle Fotos. Bei uns zu Hause. Kein kaltes Fotostudio mit grellem Licht, wo der Kleine ganz sicher nicht entspannt ist. Und wir können uns alle Zeit der Welt lassen. Sie hat nach uns keinen Termin mehr.

Jetzt muss ich nur noch gut aussehen. Ätzend. Ich hasse Fotos und ‚gestellte‘ sind ganz schlimm. Meistens schneide ich irgendwelche Grimassen. Das sollte ich heute allerdings lassen. Außerdem war dieses Shooting ja meine Idee. Also, Augen zu, äh auf und durch.

Meine Haare sehen schrecklich aus. Das hat aber nichts mit dem Stillen zu tun. Die waren auch vor der Schwangerschaft schon ein Problemfall. Viel zu dünn. Was mache ich nur mit denen? Würde sie ja gerne mal offen tragen, habe aber gerade keinen Stylistin zur Hand. Leopold sieht super aus und mein Freund muss sich auch keine Gedanken, um seine Frisur machen. Der hat richtig dicke Haare. Wirklich ungerecht.

Wir haben es trotzdem super hinbekommen. Auch ohne wallende Mähne. Ab und zu war Leopold auch mal knatschig und hat geweint. Aber nie lange. Und die Fotos können sich sehen lassen. Wie aus dem Bilderbuch. Einfach nur schön, wir drei 🙂

Quelle: Bild © Privat

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