Kräutertee statt Alkohol

Die erste Woche meiner Schwangerschaft war die schwierigste überhaupt. Ich musste mein Leben komplett umstellen. Ich musste mich regelmäßig ernähren und kein Alkohol mehr trinken. Bei der Arbeit ging es eigentlich ganz gut, ich war sehr glücklich weil ich schwanger war und habe nur an das Baby gedacht. Keiner konnte mich nerven weil ich einfach über der Sache stand. Das Gefühl schwanger zu sein ist unbeschreiblich schön. Keiner sollte wissen dass ich schwanger war.

Das Runde muss ins Eckige

WM und alle feiern. Und trinken. Meist Alkohol. Jetzt muss ich mich ja erst mal als der nicht ganz so arge Fußballfan outen, der sich so gar nicht für Bundesliga und die unterschiedlichen Vereine interessiert. Für mich sind WM und EM einfach nur Möglichkeiten sich mit guten Freunden zu treffen, gemeinsam zu grillen und mit dem ein oder anderen Gläschen Wein einen netten Abend zu verbringen.  Jetzt sitz ich da, mit Grillkäse und Salat auf dem Teller, dem großen Glas Mineralwasser daneben und kucke meinen Freunden beim Trinken und Fachsimpeln zu. Irgendwie fühl ich mich ausgeschlossen…das fühlt sich komisch an.

„Alkoholfreies Radler“ / Alkoholfreier „Gin“

Ach du schöne Urlaubszeit. Das war bitter nötig gewesen, nach den letzten Wochen auf der Arbeit, aber leider ist sie mittlerweile auch schon wieder rum. Jetzt heißt es nochmal klotzen. 2 Wochen doppelte Urlaubsvertretung und bis Ende September alles übergabebereit machen.

Ein Glück, dass wir uns dazu entschieden hatten, unseren Urlaub dieses Jahr ganz entspannt anzugehen. Heimaturlaub (für meinen Mann) ganz ohne touristische Ambitionen. Allein ein großes Repertoire and Freunden, Bekannten und Familie wollte besucht werden. Dazu Vollpension im Hotel Schwiegermutter (selbstverständlich mit tatkräftiger Eigenbeteiligung), inklusive Pool im Garten und Flüsse und Seen an jeder Weggabelung.

Auf einer Party im Sommer ging es los

Wir waren auf einem kleinen Festival am Odeonsplatz, hatten schon zwei, drei Bier getrunken und um uns herum waren lauter junge Familien. An diesem Tag ging es los: Wir unterhielten uns jedes Mal, wenn wir Kinder sahen, darüber, dass wir auch Kinder wollen, und zwar jung, nicht irgendwann. Inzwischen sind wir beide 32 und Eltern von zwei tollen Mädels.

Ein Glück, dass ich Biertrinkerin bin

Ein Glück, dass ich Biertrinkerin bin. Klar, es darf gerne auch mal ein Glas Wein, daheim ein guter, starker Cocktail oder nach dem Essen oder aufm Berg ein Stamperl Klarer sein. Aber mit Freunden im Biergarten an der Isar oder auf Party bin ich froh, wenn ich eine Flasche August oder ein perfekt eingeschenktes Weißbier in der Hand halte.

Ein Glück ist das jetzt, weil ich am Wochenende auf der WG-Feier einer Freundin eingeladen war.