Wie sag ich’s bloß?

sternJuhu, der dritte Monat! Die Schallmauer ist durchbrochen und jetzt  kann ich’s endlich erzählen. Meine Eltern, meine Schwester und meine drei besten Freundinnen wissen bereits, dass ich schwanger bin. Jetzt war es an der Zeit, den Chef und unseren Freundeskreis einzuweihen. Diese Woche durfte ich diese wunderbare Aufgabe erledigen. Und wisst ihr was? Ich hab es genauso gemacht wie ich es mir von meinen Freundinnen gewünscht hätte. Ich weiß nämlich aus der Zeit als Nicht-Schwangere mit jahrenlangen Kinderwunsch ganz genau, was nervt.

Weihnachtsfeier, was nun?

traubensaft statt weinPuh, das war echt eine blöde Situation: Wir hatten diese Woche unsere Firmen-Weihnachtsfeier und ich musste ganz schön tricksen. Bei uns arbeiten 80 % Mädels und die haben echt feine Antennen. Wenn man da nicht mittrinkt, wird dir sofort eine Schwangerschaft unterstellt. Ich bin aber erst in der neunten Woche. Zu früh also, um darüber zu sprechen. Aber ich hatte eine echt gute Idee, wie ich aus der Nummer rauskam.

100 % Ablenkung 20 % schwanger (oder so)

Es ist mein Geburtstag. Chris und ich haben uns einen Tisch bei unserem Lieblings-Italiener reserviert. Es gibt ein 4-Gänge-Menü. Chris bestellt sich ein Viertel Primitivo dazu. Und ich? Ich habe ja nicht einmal den blassesten Schimmer, ob ich schwanger bin oder nicht. Außerdem bin ich im Gedanken ganz woanders und versuche mich bestmöglich abzulenken. Mit Kino zum Beispiel.

01.05.2014 O-Saft plus

Erster Mai. Wir sind zum Brunchen eingeladen. Eine feine Veranstaltung von einer feinen Firma, für die mein feiner Freund mal gearbeitet hat. Es wird Orangensagt, Orangensaft mit Sekt und Sekt pur auf silbernen Tabletts herumgereicht. Ich hab total Durst, frag den Kellner, welches der orangenen Gläser ohne Sekt ist, er reicht mir eins, ich trinke es nur so weg, hach, lecker. Aber Moment. Ich schmecke nach, runzel die Stirn, horche nochmal in den Geschmack meines Mundes. Orangensaft und Sekt in Glaesern