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Meine Tipps für das erste Trimester der Schwangerschaft

Tipps für das erste Trimester der Schwangerschaft

Meine Tipps für das erste Trimester der Schwangerschaft

Gute Neuigkeiten: Die ersten 12 und damit die kritischsten Wochen meiner Schwangerschaft sind überstanden. Unser Baby ist nun so groß wie ein Pfirsich und hat im letzten Ultraschall (nach etwas Anstupsen durch die Bauchdecke) ordentlich gestrampelt. Auch der Harmony-Test auf eventuelle Erkrankungen wir Trisomi war unauffällig. Uns geht es also gut. Auch wenn mir die vergangenen Wochen streckenweise ganz schön zu schaffen gemacht haben. Daher möchte ich dir heute ein paar Tipps für das erste Trimester mit auf den Weg geben. Kleine Alltagshilfen, die dir diese aufregende und nicht ganz einfache Zeit hoffentlich ein wenig erleichtern.

Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit im ersten Trimester

Hauptsache essen!

Wie auch während meiner ersten Schwangerschaft hatte ich bezüglich Übelkeit verhältnismäßig Glück. Ich musste mich nie übergeben, oft war mir aber trotzdem von früh bis spät schlecht. Vor allem, wenn ich wenig gegessen hatte. Mein Tipps als: immer etwas zu essen parat haben! Ein Müsliriegel in der Handtasche oder im Handschuhfach im Auto können dann echte kleine Lebensretter sein. Zudem habe ich mir meist schon mehrere Tage im Voraus überlegt, was ich wann gern zum Mittag kochen möchte und rechtzeitig meinen Mann zum Einkaufen geschickt. Mit FFP2-Maske und Übelkeit (und einer quengeligen Zweijährigen an der Hand) einkaufen zu gehen, ist nämlich echt kein Spaß! Für den Notfall sollte natürlich auch immer eine Tiefkühlpizza im Haus sein, wobei ein frisch gekochtes, gesundes Essen dieser natürlich vorzuziehen ist.

In diesem Zusammenhang muss ich aber ehrlicherweise auch zugeben, dass der Snack, der mir bei Übelkeit am besten geholfen hat, leider Doppelkekse sind. Ungesund, aber was will man machen. Die ein oder andere Keks-Eskalation habe ich später dann meist fürs gute Gewissen mit extra viel Obst und Gemüse wieder ausgeglichen.

Tipps für das erste Trimester: Fruchtsalat als gesunder Snack

Photo by Grooveland Designs on Unsplash

Leckere Getränke bringen Abwechslung

Zusätzlich zu den Bergen an Müsliriegeln, Keksen und frischem Obst habe ich Unmengen an Fruchtschorle verschlungen. Auch die hat wirklich gut gegen leichte Übelkeit geholfen.

Da Alkohol natürlich mit dem positiven Schwangerschaftstest tabu ist, sind Schorlen außerdem eine leckere, erlaubte Alternative zu Getränken, die man andernfalls vielleicht abends auf der Couch verzehren würde…

Bewegung hilft!

Ein weiterer Faktor, der das erste Trimester der Schwangerschaft echt zur Herausforderung macht, ist die permanente Müdigkeit und Schlappheit.  Als berufstätige Mama mit einem Kleinkind ist ein Nickerchen untertags leider höchsten am Wochenenden machbar. Unter der Woche hilft es mir, mich stattdessen zu bewegen. Kind in den Fahrradanhänger und ab zum Spielplatz am anderen Ende der Stadt. Das hält fit und macht wieder munter. Nach Empfehlung meines Frauenarztes schau ich dabei jedoch auch immer wieder auf die Pulsuhr. Denn aufgrund des gestiegenen Sauerstoffbedarfs in der Schwangerschaft, sollte die Herzrate beim Sport möglichst bei höchstens 120 Schlägen pro Minute liegen. 145 ist die von vielen Ärtz*innen empfohlene absolute Obergrenze. Wende dich bei Fragen dazu am besten auch direkt an deine Gynäkolog*in.

Tipps für das erste Trimester: die Schwangerschaft geheim halten

Wie auch bei unseren ersten Tochter haben mein Mann und ich uns dazu entschlossen, die Schwangerschaft die ersten 12 Wochen geheim zu halten. Diesmal kam ja zu den üblichen Risiken im ersten Trimester erschwerend hinzu, dass die Schwangerschaft absolut ungeplant war. Wir brauchten also selbst erst einmal einige Wochen, um unsere Gefühle diesbezüglich zu sortieren. Trotzdem besuchten wir Oma und Opa über die Osterfeiertage, womit dann einige weitere Hürden auf uns zu kamen. Omas leckerer Baiserkuchen, Salami und Rohmilchkäse zum Abendbrot und danach ein Glas Wein… alles tabu. Diesbezüglich kann ich dir nur empfehlen: Denk dir rechtzeitig vorher glaubwürdige Erklärungen für dein gegebenenfalls verändertes Trink- und Essverhalten aus. Meine besten Alkoholausreden hatte ich bereits in diesem Artikel schon einmal aufgelistet. Um sicherzugehen, dass ich zu jeder Mahlzeit etwas mitessen konnte, schob ich diesmal die etwas eigentümlichen Essgewohnheiten meiner Tochter vor. Tatsächlich isst sie beispielsweise partout keinen Käse mit Löchern. So konnten ich unauffällig darum bitten, eine spezielle Sorte Käse für sie einzukaufen. Auf Salami und Schinken verzichte ich aus anderen Gründen ohnehin schon eine ganze Weile.

Immerhin passte ich damals gerade noch so in meine übliche Kleidung ohne sichtbaren Bauch. Wenige Wochen später war schon eine sehr deutliche Wölbung erkennbar. Da zu genau diesem Zeitpunkt jedoch die gesamte Firma, für die ich arbeite, wieder ins Homeoffice geschickt wurde, musste ich mir zumindest darum keine Sorgen machen. Die Webcam zeigt ja ohnehin nur den obersten Teil des Körpers.

Macht euch Gedanken über eure Finanzen

In den bisherigen Tipps für das erste Trimester ging es vor allem um dich als Mama. Dieser letzte Tipp ist jedoch wichtig für eure gesamte Familie, die bald schon ein Mitglied mehr umfassen wird. Macht euch frühzeitig Gedanken über eure zukünftige finanzielle Situation. Wer möchte wie lang mit dem Kind zu Hause bleiben und dadurch eine berufliche Auszeit einlegen? Welche finanziellen Folgen wird das für euch beide haben? Werdet ihr mittelfristig ein (größeres) Auto oder neues Zuhause benötigen? Je früher ihr euch dazu Gedanken macht, desto besser. Denn in einigen Fällen kann es durchaus sinnvoll sein, die Steuerklasse zu wechseln, Ausgaben zu reduzieren oder vor der Bekanntgabe der Schwangerschaft eine Gehaltserhöhung auszuhandeln…

Zu diesem Thema gibt es unzählige gute Ratgeber im Internet. Dort findet ihr sicher Lösungsansätze für eure spezielle (finanzielle) Familiensituation. Ich wollte das Thema aufgrund seiner Wichtigkeit aber dennoch hier nicht unerwähnt lassen. Der allerwichtigste Tipp für das erste Trimester kommt aber nun noch zum Schluss: Nimm dir Zeit für dich und das neue Leben, das in deinem Bauch entsteht. Versuche diese besondere Phase trotz aller Sorgen und körperlichen Beschwerden zu genießen. Und bereite dich auch emotional auf alles vor, was dich noch erwartet.

Und das waren sie, meine Tipps für das erste Trimester. Ich hoffe, dass ich dir hiermit ein bisschen weiterhelfen konnte und drücke dir die Daumen für eine gesunde, entspannte Schwangerschaft. Welche Tipps hast du zu dem Thema noch? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Titelbild: Photo by Jonathan Sanchez on Unsplash 

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