Introduction

Endlich bist du da!

Baby liegt auf einer Decke und schläft

Endlich bist du da!

Kaum zu glauben, wie schnell die letzten neun Monate dann doch verflogen sind. Auch, wenn es die letzten paar Wochen ein etwas längeres Warten war, aber endlich bist Du da. Die beiden Jungs kamen beide vor dem errechneten Entbindungstermin und nun musste ich mich bei unserer Tochter noch sieben Tage bis nach dem errechneten Termin gedulden.

Bei den beiden Jungs hatte ich keinerlei Anzeichen, dass es bald losgehen würde, was bei meiner Tochter nun anders war. Über Wochen hatte ich immer mal wieder einen harten Bauch, allerdings immer ohne stärkere Schmerzen. Ich hoffte also insgeheim auf Schmerzen, umso näher der Termin kam. Obwohl ich mir natürlich bewusst war, das dieser errechnete Termin ja immer plus minus 14 Tage heißt. Jedoch wird man – gerade gegen Ende der Schwangerschaft – ungeduldig und mag irgendwann nicht mehr so richtig. Ich habe mich zum Schluss nur noch unbeweglich und dick gefühlt. Nichts passte mehr und alles war anstrengend. Auch das kannte ich von meinen vorigen Schwangerschaften nicht.

Nachdem mir die Hebammen allesamt geraten haben beim dritten Kind keine geburtenfördernde Maßnahmen, wie Himbeerblättertee, Akupunktur usw. zu machen, entschied ich mich doch ab dem errechneten Termin für die Akupunktur. Ich hasse Nadeln, aber ich dachte mir:

,,Da muss Du jetzt durch.‘‘

Also ließ ich an zwei Tagen unter der Woche, alle drei Stunden für je zwanzig Minuten die Akupunktur über mich ergehen und Freitagnacht kamen dann auch bereits die ersten Wehen.

Ich war sehr optimistisch, dass es nun losgehen würde und hoffte auch, dass es nicht allzu lange dauern würde, bis ich meine Tochter endlich kennenlernen würde.

Jedoch kam es anders als gedacht. Nachdem mein Mann die zwei Großen zu Freunden gebracht hatte, fuhren wir ins Geburtshaus.

Hier warteten bereits zwei Hebammen auf uns und das Wasser war auch schon in die Wanne eingelassen, da ich mir eine Wassergeburt wünschte.

Dort angekommen waren die Wehen bereits sehr stark und ich musste sie veratmen. Leider kam die Kleine mit ihrem Kopf nicht direkt in den Geburtskanal und hing am Beckenknochen fest. Also stieg ich aus der Wanne und bewegte mich immer mal wieder in unterschiedliche Positionen, in der Hoffnung sie würde irgendwie reinrutschen. Leider brachte all dies erstmal nichts.

Vier Stunden lag ich nun auf dem Bett und war ziemlich fertig, hatte ich mir es doch ganz anders vorgestellt. Plötzlich kamen aber die Presswehen und nur vier Wehen später war sie da.

Die dritte Geburt war also völlig anders als die anderen, jede für sich aber einzigartig und unvergesslich. Nach drei Stunden ausgiebigem kuscheln und kennenlernen fuhren wir alle zusammen nach Hause.

Mein Mann holte die zwei Jungs ab und so konnten sie endlich auch ihre kleine Schwester kennenlernen. Nun sind wir in der Findungsphase und versuchen unseren Alltag mit diesem süßen, kleinen Wesen zu strukturieren. Wir sind sehr glücklich zu Fünft und gespannt, was wir in Zukunft mit der Kleinen noch so alles erleben werden.

An dieser Stelle möchte ich auch noch die Gelegenheit nutzen und Elena zur gerade verkündeten Schwangerschaft beglückwünschen und den beiden Eltern und Geschwisterchen eine tolle Schwangerschaft wünschen. Genießt die Zeit!

Bild von Cheryl Holt auf Pixabay

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