Null Promille in der Schwangerschaft –
ein Thema nur für Mütter?

Ganz im Gegenteil!

Natürlich sind Frauen in der Schwangerschaft ganz unmittelbar dafür verantwortlich, ob ihr Baby dem Risiko Alkohol ausgesetzt wird. Aber sie sind nicht alleine: Alle, die Mütter während dieser Zeit begleiten, können und sollen Verantwortung übernehmen.
Verständnis und Unterstützung sind gefragt! Jeder kann seinen Beitrag leisten, damit das Baby gesund groß wird.

Ein Wort an…

Mütter und alle, die es bald werden wollen

Liebe Leserin!
Ganz unabhängig davon, ob Sie sich schon lange ein Baby wünschen, ob es „einfach so“ passiert ist, ob Nachwuchs noch gar nicht geplant war oder sie schon zwei Kinder haben – mit der Zeit entwickelt jede Mutter eine ganz besondere Verbindung zu dem kleinen Wesen in ihrem Bauch. Da sind Liebe und Vorfreude, aber auch Unsicherheit und Besorgnis.
Wird alles gut gehen? Wie werden wir zwei miteinander zurechtkommen? Wie wird sich unser Leben ändern – und kann ich das alles schaffen? Was wird die Zukunft bringen?
Wir wünschen uns das Allerbeste für das Baby – und wir können viel tun, damit es zu einem gesunden und glücklichen Menschen heranwächst. Dazu gehört auch, in der Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten. Denn Alkohol ist die häufigste Ursache für eine angeborene Behinderung. Gehen Sie kein Risiko ein.
Verzichten Sie in der Schwangerschaft auf Alkohol. Damit Ihr Baby gesund groß wird!

Väter

Lieber Papa!
Lieber Papa? Bis Sie diese Anrede hören, wird es noch eine Weile dauern, aber sie wird sicher kommen, und sie wird Sie sehr stolz machen.
Genauso sicher ist, dass „Vater werden“ zuerst eine Menge Fragen mit sich bringt. Was kommt auf mich zu? Wie wird sich das Leben ändern? Und was kann ich für unser Baby tun?
Darauf gibt es viele Antworten und ganz verschiedene Möglichkeiten. Eine Antwort aber ist sehr einfach, und sie gilt für alle:
Unterstützen Sie Ihre Frau, Ihre Freundin dabei, in der Schwangerschaft keinen Alkohol zu trinken. Damit Ihr Baby gesund groß wird!

Großeltern

Liebe Großmütter und Großväter!
Für manchen mag die Anrede zuerst ungewohnt klingen – so lange scheint es doch noch gar nicht her zu sein, dass man das eigene Baby im Arm hatte? Eine ganz neue Situation war es damals, und es ist heute wieder. Denn manches hat sich geändert, auch im Wissen um die Schwangerschaft. Dazu gehört, dass Alkohol in der Schwangerschaft ein Risiko für das heranwachsende Kind bedeutet.
Als Großeltern können Sie den jungen Eltern im Alltag eine unschätzbare Hilfe sein. Und für Kinder sind Oma und Opa seit jeher ganz besondere Menschen. Freuen Sie sich darauf, die nächste Generation beim Großwerden zu begleiten. Einen kleinen, aber wichtigen Beitrag dazu können Sie heute schon leisten:
Unterstützen Sie Ihre Tochter, ihre Schwiegertochter dabei, in der Schwangerschaft keinen Alkohol zu trinken. Damit Ihr Enkelkind gesund groß wird!

die ganze Familie

Liebe Geschwister, liebe Onkel und Tanten, Cousinen und Cousins!
In der Familie hat sich Nachwuchs angekündigt? Nicht mehr lange, bis bei Familienfesten ein weiterer Platz für einen kleinen Menschen gebraucht wird!
Ganz unabhängig davon, ob Ihre Familienbande lose oder eng sind, ob es hier und da Spannungen gibt oder Sie nichts auseinander bringen kann: Immer wieder werden Sie bei familiären Anlassen zusammenkommen, und oft gibt es bei diesem Gelegenheiten Alkoholisches zu trinken.
Machen Sie es Ihrem neuen Familienmitglied leicht, gesund groß zu werden:
Unterstützen Sie Ihre Schwester, Nichte, Cousine dabei, in der Schwangerschaft keinen Alkohol zu trinken.

Freundinnen und Freunde

Liebe Freundinnen, liebe Freunde!
Im Freundeskreis ist ein Baby unterwegs, vielleicht sogar das erste in eurer Generation? Neue Zeiten brechen an! Vielleicht ist die werdende Mutter abends nicht mehr ganz so lange unterwegs, vielleicht werden Elternzeit-Modelle, Schnuller oder Kinderwägen auf einmal ganz wichtige Themen, vielleicht wundert ihr euch über den „Nestbautrieb“ der jungen Eltern?
Manches wird sich ändern, sehr vieles in eurer Freundschaft wird bleiben wie es ist. Alle für eine, eine für alle:
Unterstützt eure Freundin dabei, in der Schwangerschaft keinen Alkohol zu trinken.

Arbeitskollegen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!
Auf der Arbeit erwartet eine Kollegin ein Baby? Ein Thema für das ganze Team! Gibt es nach den Arbeitsschutzrichtlinien bestimmte Tätigkeiten, die sie jetzt nicht mehr ausführen darf? Wann beginnt ihr Mutterschutz? Wird sie in Elternzeit gehen und wenn ja, wie lange? Wer übernimmt dann ihre Aufgaben?
Viele Fragen, auf die sich in den nächsten Wochen und Monaten Antworten finden werden. Eine Antwort aber ist von Anfang an klar: Schwanger? Null Promille!
Unterstützen Sie Ihre Kollegin dabei, in der Schwangerschaft keinen Alkohol zu trinken.

Fachleute

Für Ärztinnen und Ärzte, Hebammen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und alle anderen, die Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit von Berufs wegen begleiten, haben wir einen eigenen Bereich mit aktueller Information eingerichtet, mehr dazu finden Sie hier.

 

Machen Sie es Mutter und Kind leicht, unterstützen Sie eine gesunde, alkoholfreie Lebensweise in der Schwangerschaft!

Fordern Sie werdende Mütter nicht zum (Mit-) Trinken auf, wenn es Alkohol gibt. Und wenn eine junge Frau Alkohol ablehnt, fragen Sie nicht weiter nach. Vielleicht ist der Grund eine ganz frühe Schwangerschaft, die sie noch für sich behalten möchte – oder ihr ist einfach nicht nach Alkohol zumute. Alkoholfreie Alternativen sollten immer selbstverständlich sein, ganz unabhängig davon, ob ein Baby unterwegs ist!

Und plötzlich ist alles anders

9 Monate lang dauert eine Schwangerschaft. 9 Monate lang hat man Zeit sich auf das Baby einzustellen. 9 Monate lang liest man Bücher, besucht Vorbereitungskurse, Ernährungsseminare und baut dem kleinen Mäuschen sein kuschliges Nestchen. 9 Monate lang tut man alles, um bestmöglich vorbereitet zu sein und um sich so sicher wie möglich zu fühlen. Und dann nach diesen 9 Monaten weiß man, dass man eigentlich gar nichts weiß.

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Codewort: Eigenbedarf

Lange war es hier nun still um mich, meinen Bauchzwerg und Tom. Aber eben auch nur hier. Außerhalb des Internets wissen wir nämlich an manchen Tagen gerade nicht mehr, wo uns der Kopf steht oder wie wir heißen. Mitte Juni erreichte uns eine Hiobsbotschaft unseres Vermieters und damit begann unser Problem und unsere Sorgerei. Unser Vermieter kündigte aus heiterem Himmel Eigenbedarf an.

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Bella Italia

Nach einer Woche Zusatzurlaub sind wir nun wieder in heimischen Gefilden gestrandet und gewöhnen uns langsam wieder an unseren Alltag. Das heißt für Tom wieder fleißig arbeiten und für mich Koffer auspacken, klar Schiff in der Wohnung machen und immer mehr von unserer Zukunft träumen. Allerdings denke ich auch viel an unsere Zeit in der Toskana und auf Elba zurück, denn diese zwei Wochen waren wunderschön und von einem unserer Erlebnisse möchte ich euch gerne berichten.

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Ein Wasser, bitte…

Irgendwann kommt der Moment, in dem man seinem Umfeld reinen Wein einschenken und seine Schwangerschaft offenbaren muss. Nettes Wortspiel nicht? Bei mir war der Moment letzte Woche gekommen, denn nach dem offiziellem Termin bei meiner Frauenärztin wollte wir den Schritt wagen und unserer Familie und engsten Freunden von unserem Wunder erzählen. Und was würde sich dafür besser eigenen als ein Familienessen und ein Bowlingabend mit Freunden?

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Bitte lächeln – das erste Fotoshooting

Eigentlich fand ich solche Familienshootings mit schreienden Kindern und übermüdeten Eltern immer spießig. Aber jetzt bin ich selbst Mama und habe einen großen Wunsch: ein paar Fotos, auf denen ich auch mal mit meinem Kind zu sehen bin und natürlich wir drei als Familie. Weiterlesen

Oh du fröhliche, stille Nacht

Weihnachten. Ich liebe Weihnachten. Die ganze Familie, viel Essen, Weihnachtsbaum, Geschenke und gaaanz viel Liebe. Und vor allem unser erstes Weihnachtsfest mit Baby. Weiterlesen

Wie sag ich’s bloß?

sternJuhu, der dritte Monat! Die Schallmauer ist durchbrochen und jetzt  kann ich’s endlich erzählen. Meine Eltern, meine Schwester und meine drei besten Freundinnen wissen bereits, dass ich schwanger bin. Jetzt war es an der Zeit, den Chef und unseren Freundeskreis einzuweihen. Diese Woche durfte ich diese wunderbare Aufgabe erledigen. Und wisst ihr was? Ich hab es genauso gemacht wie ich es mir von meinen Freundinnen gewünscht hätte. Ich weiß nämlich aus der Zeit als Nicht-Schwangere mit jahrenlangen Kinderwunsch ganz genau, was nervt. Weiterlesen

Der Alltag kehrt ein

Langsam spielt sich alles ein. Wir sind ein ziemlich gutes Team, muss ich sagen. Alles klappt hervorragend. Mein Freund konnte sich nicht frei nehmen. Jetzt, in der Vorweihnachtszeit, ist in der Bäckerei die Hölle los und deswegen bin ich Nachts ganz alleine. Aber das macht mir nicht wirklich was aus. Weiterlesen

Ja, was wirds denn!?

Es gibt zwei Fragen, die mir gefühlt jeder stellt und die mir langsam ganz schön auf den Geist gehen. Es scheint, dass der Einfallsreichtum, wie oder über was man mit Schwangeren reden könnte ziemlich begrenzt ist.

“Tritt das Baby auch fleißig?”  Weiterlesen