4.11.2014 Komplettausfall

Letzte Woche hatte ich einen Milchstau, bzw. gleich zwei. Das war furchtbar. Ich hatte über 40 Grad Fieber und es ging gar nichts mehr. Erst war die eine Brust dran, dann die andere. Und mein Freund hatte doppelt Stress natürlich. Davor graut es mir ein bisschen: Was ist, wenn einer von uns krank wird? So richtig entspannen kann ich dann nicht. Aber in dem Fall jetzt war ich einfach komplett ausgeknockt. Ich hab die Kleine immer nur zum Stillen gesehen. Nachts hat sie mehrfach am Stück 5 oder 6 Stunden geschlafen und ich hatte rein gar nichts davon, weil ich das Fieber bändigen musste und mir einen Wolf geschwitzt habe. Gemein. Anscheinend habe ich mir zu viel zugemutet. Kaum war das Wochenbett um, meinte ich, normal in den Alltag einsteigen zu können. Wie man das machen soll, ist mir eh ein Rätsel. Alleine wenn ich an Arbeit oder Musik machen denke, breitet sich ein großes Fragezeichen über meinen Kopf aus. Das ist auf einmal so fern. Ich bin froh, wenn ich gerade weiß, was wir für einen Wochentag haben und ich schaffe, die Nachrichten zu schauen. Sonst dreht sich mein kleine Weltkugel einzig und allein um das Baby. Ich hoffe sehr, dass die gute Routine auch bei uns Halt macht. Weil auf Dauer kann das nicht gut sein. Aber man kriegt halt auch nicht alle Tage ein Kind.

Ich glaube, dass dieses abendliche Schreien langsam aufhört. Jedenfalls ist es nicht mehr so lange und auch nicht mehr jeden Tag. Leila hat jedenfalls starke Lungen, sie hat ordentlich Power. Sie lächelt auch immer mehr. Strahlt übers ganze Gesicht. Das ist schon sehr süß. Und Musik scheint sie gut zu beruhigen. Wenn man mit ihr am Klavier sitzt und singt, dann tönt sie auch verhaucht vor sich hin. Das Stillen ist auch langsam besser. Also immer noch alle zwei Stunden, aber es tut nicht mehr so weh. Erleichterung lässt grüßen.

2 Gedanken zu “4.11.2014 Komplettausfall

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