Sie hat Ruecken… – Ich auch.

Fenster Grafitti Meer

Nun ist der Sommer schon fast um.

Wir hatten von Mitte August an vier Wochen zusammen frei und sind mit dem Auto und Zelt Richtung Süden gefahren.

Das Wetter war, wie wohl bei allen?!, zwischen heiß und regnerisch.

Die erste Etappe von knapp 1.000 Km ging noch recht gut, EasyPisi sozusagen…

Camp aufbauen etc. war auch schon früher eher meine Aufgabe, allerdings wurden auch viele andere Aufgaben nicht mehr wirklich teilbar.
Lia war oft müde und das Autofahren war auch nicht mehr wirklich gemütlich für sie.
Die Nächte? Nun, wir haben schon am zweiten Tag ein dickes Reisebett mit Pumpe fürs Zelt gekauft und erstmal ein paar Tage autofrei gemacht.

Lia lag am liebsten an schattigen Plätzen an Flüssen, unterm Sonnensegel am Strand, in der Hängematte am Platz oder auch in der zweiten größeren Anschaffung: Einem (wirklich bequemen) Campingsofa. Ja, gibt es, tolle Teile!

Wir haben schon immer gut eingekauft und gekocht im Urlaub, das habe ich auch weiterhin gemacht, auch abgewaschen, aufgeräumt, und und und.

Wir haben auch immer gerne regionalen Wein oder Bier aus den Gegenden unseres Urlaubs gekauft, das habe ich zweimal gemacht, alleine trinken war dann doch nicht so lustig und es gab auch jede Menge anderer Getränke, die wir daheim nicht kaufen würden.

Als Lia nach zwei Wochen aus dem Zelt gekrochen (ja gekrochen) kam und den Wunsch nach einem richtigen Bett auf den Frühstücksklapptisch legte, war ich doch auch ihrer Meinung.
Ich war am Ende und sehnte mich auch nach etwas mehr Komfort. Das habe ich nicht gleich so auf denselben Tisch gelegt, aber die Vorstellung von einer schönen Wohnung mit richtiger Küche etc. war doch sehr verführerisch (für meinen Ruecken).

Gesagt, getan.

Die Hauptreisezeit war ja nun vorbei und wir bekamen eine wunderschöne, kleine, gemütliche Wohnung mit Balkon, Meerblick, super ausgestatteter Küche UND gutem Bett.  (Leider?) auch hier kein Internet, wir hatten gute Reiseführer und mein Blog musste ein wenig warten…

Ein bisschen hatten wir Angst, das es jetzt mit dem Reisen und Unterwegssein zu Ende sein könnte…Aber: Wäre das schlimm? Müsste es für immer sein?

Auf jeden Fall machen wir jetzt erstmal langsamer und gemütlicher, das tut uns beiden gut.

Foto CC BY-SA 2.0 von Adam Russell

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