Introduction

Der Urlaub zu fünft – wie alles los ging

Marienkäfer

Der Urlaub zu fünft – wie alles los ging

Schon lange vor dem Lockdown war uns klar, wir machen Urlaub in Deutschland und weil die Kinder gerne ans Meer wollten haben wir uns dann für die Ostsee entschieden. Wir haben eine gemütliche Ferienwohnung für uns fünf gefunden, von der aus man zu Fuß zum Strand kommt. Doch, wie das so ist in Deutschland es kommt immer auf das Wetter an. Wir hatten zwar nicht wirklich schlechtes Wetter, doch um nur am Strand zu sein, war es die meiste Zeit viel zu kalt. So ging es uns etwas wie Sandra als wir wieder zu Hause waren endlich Sommer Aber immer nach der Reihe.

Einmal quer durch die Republik

Ja, klar, aber wie verreist man quer durch die Republik in einen Kombi mit fünf Personen?  Also machten wir Listen, was muss auf jeden Fall mit in eine Ferienwohnung. Schnell war klar, dass das nicht wirklich komfortabel wird. Also musste eine andere Lösung her. Mit Anhänger und maximal 100 oder mit 2 PKW zu fahren, war auch nicht wirklich eine Lösung. Aber wir teilten uns auf, Tobias und unser Großer fuhren mit dem Auto und ich fuhr mit Wilma und dem anderen Sohn mit dem Zug. Tobias hat uns dann am Bahnhof eingesammelt und wir sind gemeinsam das letzte Stück mit dem Auto gefahren.  

Der Zug und die Maske

Die Zugfahrt hatten wir schon früh gebucht und konnte auch nicht mehr umgetauscht werden. Also hieß es Maske auf, aber wir hatten Glück und fuhren ganz alleine im Abteil. Sodass wir auch im Zug essen konnten, ohne Mitreisende zu gefährden.

Früh mussten wir los, denn der Weg war weit und die Fahrt dauert lang. Wilma hat die Zugfahrt wirklich gut gemeistert. Natürlich ist sie schon häufiger mit mir Zug gefahren, aber so weit und so lange noch nicht. Von ihrem Bruder hatte sie einen MP3-Player ausgeliehen bekommen, auf dem alle ihre Hörspiele und Musik war. Jetzt muss sie nur noch lernen, dass man in der Bahn nicht lauthals mitsingt, wenn man Kopfhörer auf den Ohren hat. Das ist aber ein Phänomen, welches uns auch bei anderen Kindern – auch unseren eigenen – aufgefallen ist. Wilma hat sich besonders über unseren „blinden Passagier“ gefreut. Die Kinderfahrkarte, die jeder Schaffner und jeder Schaffnerin abgestempelt hat, fand sie auch super, weil meine ja nur gescannt wurde. Den kleine Marienkäfer haben wir gemeinsam am nächsten Bahnhof in die Freiheit entlassen.

Am späten Nachmittag waren wir dann endlich in der Ferienwohnung und Wilma hatte schon bei der Fahrt dorthin einen nahe gelegenen Spielplatz entdeckt, der auf jeden Fall noch am gleichen Abend getestet werden wollte. Aber der Spaziergang tat den müde gesessenen Beinen wirklich gut.

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