Introduction

Der Urlaub zu fünft – wie es war

Lass den Drachen steigen

Der Urlaub zu fünft – wie es war

Es war toll, aufregend und anstrengend und natürlich total erholsam. Wie ich schon im Artikel Der Urlaub zu fünft – wie alles los ging schrieb, hatten wir zwar kein Norddeutsches Schietwetter, aber es war leider auch nicht so wirklich gut. So mittel durchwachsen mit der Tendenz zum Schietwetter halt. Es war viel zu kalt, die meiste Zeit deutlich unter 20 Grad, wohin gegen die Heimat mit sommerlichen Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad aufwartete. Aber man kann viel ändern oder verändern, aber das Wetter nun mal nicht.

Wasser, so weit das Auge reicht

Wilma war begeistert, vom Strand, vom Wasser und von allem anderen auch. So ging es am zweiten Tag natürlich auch in die Ostsee, bei 16 Grand Wassertemperatur. Raus kam sie erst wieder, als wir darauf bestanden haben, weil sie zitterte wie Espenlaub. Tobias und ich konnten das Spektakel zum Glück vom Strand aus genießen, denn die Ostsee ist an dieser Stelle sehr flach. Die Kinder konnten richtig weit raus laufen um sich auszutoben. Unsere Großen hatten dabei genauso viel Spaß wie ihre kleine Schwester. Auch wenn es sonst nur noch einmal so warm war, dass man ins Wasser konnte.

Ansonsten kam das Wasser häufig von oben, besonders gern in Abständen. Das hat es natürlich schwer gemacht irgendwelche Ausflüge zu planen. Coronabedingt sollte es ja eher eine Outdoor-Urlaub werden. Zumal Museen oder andere Besichtigungen mit Wilma und ihrer meist geringen Aufmerksamkeit noch recht schwierig sind.

Wind soweit der Drachen steigt

Lass den Drachen steigen

Als wir das Auto gepackt haben wurde ich noch ausgelacht, „Warum nehmen wir einen Drachen mit? Den lässt man doch nur im Herbst steigen.“ Tja, weit gefehlt, der Wind war günstig, blies den Drachen immer höher, bis die 50 Meter Schnur abgewickelt war. Aber natürlich stürzte er auch das ein oder andere Mal ab, landete in der Ostsee und musste aus Bäumen geborgen werden. So schön der Wind auch zum Drachensteigen war, so lästig war er auch. Denn Fahrradfahren war bei den Windböen echt schwierig bis gefährlich, was den Bewegungsradius doch deutlich einschränkte.

Die Schatzsuche

Mit dem Geocaching haben wir schon vor vielen Jahren begonnen, damit das Spazieren gehen nicht so langweilig ist. Diesem Sommer haben wir Wilma erklärt was wir machen und sie war begeistert. Außerdem war sie gut, schnell hat sie die üblichen Verstecke entdeckt. Plötzlich wurde unter jeder Bank, an jedem Zaunpfahl und unter jedem Stein ein Schatz vermutet. Besonders gut haben ihr die großen Schätze gefallen, wo auch andere Gegenstände drin waren zum Tauschen. Was hingegen noch nicht so gut geklappt hat, war die Sache mit der Geheimhaltung :-). Jeder der es hören wollte, oder auch nicht bekam erzählt, dass wir gerade Schätze suchen.

Fazit

Also so war das Wetter nicht das Beste in diesem Urlaub, aber es war ein toller erster Urlaub zu fünft. Ich habe mich erholt und den Urlaub genossen, auch wenn wir kein Fahrrad gefahren sind und nicht so viel von der Gegend gesehen haben, wie wir wollten. Es ist nicht der letzte Urlaub zu fünft gewesen und nach dem Sommer kommen spannende neue Dinge auf Wilma zu. Im Kindergarten ist sie jetzt ein Vorschulkind.

Jetzt wird nochmal genau auf ihre Entwicklung geschaut und es gibt Anfang nächsten Jahres nochmal einen Termin zur Überprüfung ihrer Diagnose: Verdacht auf FASD. Tobias schrieb darüber in Diagnose! Diagnose? Was auf jeden Fall nicht aufkommt, das ist Langeweile.

Bis bald eure

Anette

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