Pause.

franz&linda

Hallo Ihr Lieben! Ich muss leider erstmal eine Pause mit meinen Posts einlegen. Unsere Situation hat sich verschlechtert. Wäre ich nicht selbst in dieser Lage, würde ich glauben, dass sowas nicht möglich ist. Mein Exfreund (Tom) war gewalttätig gegen mich und unser Baby während der Beziehung. Die ganze Schwangerschaft bis 15 Wochen nach der Geburt haben wir unter häuslicher Gewalt gelitten, oftmals durch den Einfluss von Alkohol. Seitdem die Öffentlichkeit durch einen Polizeieinsatz letzten Jahres etwas davon mitbekommen hat, streitet er alles ab, spielt nach außen den liebevollen Vater und schiebt mir eine Persönlichkeitsstörung zu. Wir haben das gemeinsame Sorgerecht, er hat somit auch das Umgangsrecht, auch wenn Franz hauptsächlich von mir versorgt wird, hat er einige Stunden in der Woche, die er bei seinem Vater verbringt. Das Ganze wurde gerichtlich so geregelt, weil ich aus Angst die Aussage verweigert habe und somit die Anzeige der Polizei wegen schwerer Körperverletzung eingestellt wurde. Seit etwa 8 Wochen schlägt Franz (22 Monate alt) sich auf die Backe mit den Worten: „Papa, aua, nein, nein“. Ich wurde in der Kita darauf angesprochen, dass er Mittags schlecht zur Ruhe kommt. Ich habe das alles dem Jugendamt gemeldet, die bereits vor über 1,5 Jahren von der Polizei informiert wurden was bei uns damals vorgefallen ist. Das einzige was jetzt unternommen wurde war, dass die Sachbearbeiterin vom Jugendamt einen Termin mit meinem Expartner ausgemacht hat und kurz bei ihm während der Umgangszeit mit Franz in seiner Wohnung war. Anschließend hat sie in ihrem Bericht verfasst, dass der Kindsvater in einer geräumigen 3 Zimmer Wohnung mit neuer Lebensgefährtin wohnt, ein „liebevoll“ eingerichtetes Kinderzimmer hat und beide ein inniges Verhältnis zu unserem Sohn hätten. Mein Expartner ist Anwalt, weiß genau wie er sich zu verhalten hat. Das langt also als Beweis, dass Franz nichts angetan wurde, obwohl er sich weiterhin auf die Backe schlägt und „Papa aua, nein nein“ sagt. Ich habe früher viel verdrängt und nichts unternommen, weil ich mir für Franz eine Familie gewünscht habe und während der Schwangerschaft und kurz nach der Geburt die Tatsachen nicht wahrhaben wollte. Solange ich weiterhin schweige und alles so mache wie Tom es von mir verlangt ist unser Leben einigermaßen ertragbar, sobald etwas nicht nach seinen Vorstellungen läuft, werde ich bedroht und der Psychoterror beginnt wieder. Alles natürlich so, dass es keine juristisch relevanten Beweise gibt. Ich habe mich vor ein paar Wochen endlich an die „Frauenhilfe“ gewendet und muss nun einen langen anstrengenden Weg gehen, um hoffentlich irgendwann mit meinem Sohn in Sicherheit leben zu können.

 

 

 

 

 

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