Schwanger in den Urlaub

Nachdem wir ja gerade das Thema Urlaub hatten, habe ich noch einmal über unsere Urlaube während den beiden Schwangerschaften nachgedacht. Das war auf jeden Fall eine Zeit, wo auch für mich als Mann alles anders war, als sonst.

In der ersten Schwangerschaft, haben wir noch einen letzten Urlaub „zu zweit“ gemacht. Das Baby war ja irgendwie doch schon dabei, wenn auch nur im Bauch. Durch die Müdigkeit in der Schwangerschaft, war Karo oft sehr früh müde. Vorbei waren die Zeiten, wo wir bis in die Morgenstunden durch die Straßen gezogen sind. Das hat mir eigentlich nicht wirklich viel ausgemacht, einmal richtig ausgehen, ist zwar immer gut, aber damals sind wir dafür wirklich erholt aus dem Urlaub nach Hause gekommen.

Was auch anders war, dass ich dann doch selbst auch, das ein oder andere Urlaubsbier verzichtet habe. War es das schon? Nein: Bei jedem Essen ging es los, können wir das bestellen? Ist da auch nichts drin, worauf Karo verzichten muss? Das Ganze hat Karo meistens weniger interessiert als mich, aber als Mann schaut man ja bei so vielem einfach zu, was gegessen wird, da kann man sich dann wenigstens mal etwas einmischen. Das ist dann bei Karo zwar meistens nicht so auf Begeisterung gestoßen, aber da musste sie durch.

Shoppen hat ihr auch nicht wirklich Spaß gemacht, nicht dass ich zu den Männern gehöre, die gerne beim Einkaufen hinter ihren Frauen herdackeln. Normalerweise bin ich froh wenn ich vom Shoppen ausgeschlossen werde. Aber im Städteurlaub, ohne Feiern, ohne ausgiebig alle Essen durchprobieren, keine langen Ausflüge, weil dann wird sie müde, wäre der ein oder andere Shoppingausflug doch auch spaßiger gewesen, wenn dann nicht immer, „In die einen Sachen passe ich nicht mehr lange rein, und zu viel Geld für Sachen, die ich dann eh nur ein paar Wochen tragen kann, möchte ich auch nicht ausgeben…“ gekommen wäre.

Insgesamt muss ich zugeben, dass der beste Urlaub während Karos Schwangerschaften ein Wellness-Wochenende gegen Ende der zweiten Schwangerschaft war. Da hatten wir zwei Tage ohne Amélie, nur für uns, eigentlich nur zum Schlafen. Dazwischen ein bisschen Sauna und schwimmen, Liegen im Alpenstrand und ein ausgiebiges Abendessen. Obwohl wir beide nicht so die Wellness Typen sind, hat uns das damals wirklich gut getan. Es schadet also nicht, doch auch mal was neues, untypisches auszuprobieren.

 

Quelle: Bild @ Privat

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