Geburtsvorbereitungskurse…braucht man sowas?

Ich muss zugeben, ich habe mal nachgesehen was vor einem Jahr gerade so los war bei uns. Da hatten wir gerade letzte Woche unseren Partnerabend von Karos Geburtsvorbereitung für Eltern die bereits Kinder haben.

Wenn Karo nicht bei beiden Schwangerschaften darauf bestanden hätte, hätte ich bestimmt gerne auf sowas verzichtet. Natürlich wollte ich beide Kinder und wie es nunmal so ist müssen die auch irgendwann, irgendwie raus aus dem Bauch. Karo hat ja so eine Phobie vor Krankenhäusern und Ärzten etc. Da war für sie von Anfang an klar, sie möchte auf keinen Fall einen Kaiserschnitt. Eine Hebamme aus unserem ersten Geburtsvorbereitungskurs, der ein Partnerkurs, mit nur einem Abend ohne die Männer war, hat uns Männern damals gesagt: „Da wo es reinkam, kommt es halt auch wieder raus.“

Tja und genau mit diesem Thema und zum Glück noch ein paar anderen, beschäftigt man sich, in einer Gruppe mit fremden Menschen. Was soll ich sagen, ich habe es überlebt! Karo haben diese Treffen tatsächlich beruhigt und uns beiden ein paar Inputs gegeben über die wir insgesamt froh waren, sie mal gesagt bekommen zu haben.

Das was unser Elterndasein am meisten geprägt hat, war im ersten Kurs der Tipp, die Kinder doch dann so früh wie möglich mal einer Oma/Tante/nahen Bezugsperson zu übergeben und wenn es nur für einen Spaziergang zu zweit wäre. Im zweiten Kurs habe ich so etwas nicht wirklich mitbekommen, da sind wir im Partnerabend, nochmal durchgegangen wie wir Männer unsere Frauen während der Geburt am besten unterstützen können. Das nochmal aufzufrischen war mehr für die Gedanken davor eine Beruhigung. Währenddessen ist eh immer alles anders, wenn ich drüber nachdenke habe ich vor allem behalten, dass man als Mann immer darauf achten soll, dass die Frau während den Wehen mit beiden Füßen auf dem Boden stehen soll. Wenn sie denn steht natürlich. Wenn die Frau auf die Zehenspitzen geht, ist das irgendwie nicht förderlich für die Öffnung des Muttermundes.

Naja damit habe ich mich für heute genug an die Geburtsvorbereitungskurse und Geburtstheorie erinnert und freue mich, dass wir das zwei Mal gut geschafft haben. Die Mädels schlafen ruhig und ich genieße jetzt meinen „Feierabend“.

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