02.09.2014 Never stop running.

Soviel kann ich momentan immerhin sagen: Ich freue mich auf ruhigere Zeiten. Mein großer wird gerade in der neuen Krippe eingewöhnt und es gestaltet sich bislang schwieriger als gedacht. Er ist es nicht gewöhnt, so viele Kinder um sich zu haben. Ich muss ihm einfach viel Zeit geben und das erwartet von allen viel Geduld. Ich dachte, ich hätte mich schon in Geduld geübt, aber momentan gelange ich mal wieder an meine Grenzen. Man kommt an einen Punkt, wo man sich denkt, dass man wusste, dass es anstrengend ist, Kinder zu haben, aber so schwierige Zeiten hat man dann doch nicht erwartet. Auf der anderen Seite: Woher hätte man das auch wissen sollen? Man denkt immer nur an Windeln wechseln und füttern, aber es ist tatsächlich so, dass die wahre Arbeit erst beginnt, wenn die Kinder größer werden. Das klingt jetzt vielleicht so, als ob ich mich andauernd beschweren wollte. Das ist wirklich nicht so! Es gibt auch wahnsinnig tolle Momente – Augenblicke, von denen ich ebenfalls nicht erwartet hätte, dass sich so schön sein würden. Kinder haben macht wirklich viel Spaß und es ist eine Erfüllung. Man muss sich eben eingestehen, dass es unendlich viel Arbeit ist. Es gibt immer noch was und noch was zu tun. Und irgendwann geht man ins Bett und ein paar Stunden später geht es halt wieder von vorne los.

Das kleine Mädchen macht sich auch gut. Sie ist so wach und fit, das ist unglaublich und macht auch viel Freude. Sie ist wahnsinnig ungeduldig und will schon viel mehr machen als sie eigentlich kann. Mal sehen, in was für einem Tempo das so weitergeht. Mit dem Brei warten wird jetzt noch mal eine Woche und solange bekommt sie eine Flasche ab und an und wird gestillt. Für Futterdruck habe ich momentan keinen Nerv. Ich werde euch berichten, wie es bei uns weitergeht. Bis dahin. Ahoi!

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