Katzenjammer

Hi Leute,

heute muss ich Trauriges berichten. Innerhalb einer Woche wurden unsere beiden Katzen (vermutlich) angefahren und nur der Kater bleibt uns.

Unser Mäuschen in der Herbstsonne

Unser Mäuschen genießt die Herbstsonne

Also bei dem emotionalen Stress die letzten zwei Wochen keine vorzeitigen Wehen bekommen zu haben, spricht für eine stabile Schwangerschaft. Jetzt sind es nur noch 5 Wochen! Und unsere süße Katze wird den Kleinen niemals kennenlernen. Das ist sehr, sehr schade. Ich hatte mich schon so gefreut, wie sie auf ihn reagiert.

Aber von Anfang an:

Vor zwei Wochen am Montag kam der Kater nicht nach Hause. Im Sommer kommt das schon mal vor, aber nicht bei diesem Wetter. Am Mittwoch Vormittag haben wir dann Plakate aufgehängt, bei Tasso angerufen, die Nachbarschaft abgeklappert usw.. Am Donnerstag um halb sieben Uhr morgens klingelt mein Telefon, ich soll beim Tierheim anrufen. Die hatten den Kater schon in die Klinik gebracht, wo ich dann sofort hingefahren bin. Der arme Kerl hatte eine gebrochene Pfote, einen Pneumothorax und einen abgebrochenen Eckzahn. Jedenfalls wurde er Freitag operiert und ich konnte ihn am Montag holen. Jetzt muss er 6 Wochen ruhig gehalten werden.

Von Samstag auf Sonntag ist dann unser Mäuschen nicht nach Hause gekommen. Wir haben Sonntag gleich Plakate aufgehängt und das ganze Prozedere von vorn. Meine Nerven! Montag Abend war ich auch noch alleine mit dem frisch operierten Kater und bekomme einen Anruf, dass unsere Katze am Sonntag früh schon tot im Gebüsch an der Straßenecke gefunden wurde.

Ich hab so laut zu schluchzen angefangen, dass eine Nachbarin von gegenüber mich gehört hat und besorgt rüber gekommen ist. Während ich das schreibe, laufen mir die Tränen übers Gesicht. Ich vermisse sie schrecklich und kann es nicht fassen, dass sie tatsächlich nie wieder kommt! Sie war so eine liebe und süße Katze! Nicht einmal zum spielen kam auch nur eine Kralle raus. Wie gesagt, ich hatte mich schon so drauf gefreut, wie sie mit dem Baby umgeht. Und seit Beginn der Schwangerschaft gab es keinen Moment, in dem ich meinen Schmerz lieber mit reichlich Alkohol betäubt hätte. Das hat mir tatsächlich außerordentlich viel Willenskraft abverlangt.

Bis bald!

Bild Quelle © privat

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