Und noch ein Infekt.

Es kaum zu fassen, aber in den fünf Monaten, in denen Wilma jetzt schon bei uns ist, hatte sie schon vier heftige Infekte. Das zerrt nicht nur an Wilma, sondern auch an der restlichen Familie. Vor Ostern hatte Wilma den zweiten grippalen Infekt, da dachte ich noch, alles sei soweit normal. Das sie viel und schnell auffiebert wussten wir schon, damit kann ich umgehen, aber als donnerstags vor dem Osterwochenende das Fieber den vierten Tag in Folge bei fast 40°C lag wurde dann auch ich unruhig. Der Kinderarzt meinte ich solle so weiter machen wie bisher, also das Fieber senken und abwarten, sonst sei alles gut. Gesagt getan. Das Fieber war dann Ostersonntag endlich mal deutlich unter 39°C.

Einige Zeit später hatte Wilma dann wieder Fieber, auch wieder deutlich über 39°C und am nächsten Morgen auch rötlichen Ausschlag am Oberkörper. Hauptgewinn Scharlach. Das heißt drei Tage nicht in den Kindergarten und insgesamt zehn Tage Antibiotika. Das Antibiotika zu nehmen war für Wilma schon ein Herrausforderung, denn Dinge zu schlucken oder in den Mund zu nehmen die sie nicht kennt löst absolutes Unbehagen bei ihr aus. Außerdem versucht sie über die Menge zu verhandeln, aber da sind wir standhaft, die Standarddosis muss genommen werden und basta. Nach drei Tagen Antibiotika ging es Wilma auch schon wieder richtig gut und sie freute sich auf den Kindergarten.

Knapp drei Wochen später fieberte Wilma schon wieder, diesesmal nicht so hoch, was uns hoffen lies, aber am nächsten Morgen lachte mich eine wunderschöne, dunkelrote Himbeerzunge an, also wieder zum Kinderarzt und BINGO wieder Scharlach. Schön, dass der Kinderarzt mich aufklärte das es weit über 40 Scharlachstämme gäbe, aber gegen diese beiden wäre Wilma jetzt immun 🙂 Manchmal muss man es einfach mit Humor nehmen…

Dem Gewicht von Wilma sind die ganzen Infektionen natürlich nicht zuträglich, ganz im Gegenteil

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