04.12.2013: And life goes on…

Heute hat Lukas Geburtstag. Er wird drei Wochen alt.

Drei Wochen erst? Die vergangenen Tage kommen mir vor wie eine Ewigkeit. Es ist so viel passiert. Und eigentlich doch so wenig…

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Erst einmal möchte ich mich von meinen Blog-Nachbarinnen verabschieden. Vielen Dank für für die Einblicke, die ihr uns gewährt habt. Habt eine schöne Zeit und euch und euren Familien alles Liebe und Gute!

Nun zu uns: Wir sind müde.

Lukas („Ich bin dein Vater, Luk-as.“ 😉 ) ist zwar einigermaßen pflegeleicht (will heißen, zumindest kein „Schreikind“ sofern wir das beurteilen können): außer essen, kacken, schlafen und halt ab und zu mal schreien macht er noch nicht viel. Aber allein das beschäftigt uns schon rund um die Uhr. Den Unterschied von Tag und Nacht konnten wir dem Kleinen bisher noch nicht beibringen, die einzige Uhr, die ihn interessiert, tickt in Form seines Hungers in seinem Magen.

Einem winzigen Magen, in den schon eine ganze Menge rein geht. Leider reicht Mamas Milchvorrat dafür (noch) nicht ganz aus, so dass wir zufüttern müssen. Wir hoffen noch auf den berühmten Milcheinschuss, weil meine Freundin eigentlich nur stillen wollte.

Vater und Sohn haben die wichtigsten gemeinsamen Erfahrungen bereits abgehakt: Direkt beim ersten Wickelvorgang hat Lukas mich in hohem Bogen angepinkelt, die Woche drauf im Strahl(!) angekackt und gerade gestern wurde mein Rücken nach dem Bäuerchen mit einem kleinen Schwall Milch bedacht. Ja, wir stehen uns sehr nahe, mein Kind und ich.

Meine Freundin ist ganz glücklich, dass ich mich entschieden habe gleich die ersten beiden Monate in Elternzeit zu gehen. So kann man sich in einigen Dingen immer abwechseln und mir persönlich liegt sehr viel daran möglichst viel Zeit mit Lukas zu verbringen. Das wird sich leider schon noch früh genug ändern, wenn ich wieder arbeiten muss.

Ich darf gar nicht dran denken: Mich graust es schon davor von zu Hause weg zu sein, weil ich Angst habe etwas zu verpassen. Auch wenn ich vorhin geschrieben habe, dass Lukas noch nicht so viel macht: Trotzdem entdeckt man doch jeden Tag etwas Neues, eine neue Eigenart, ein neues Geräusch oder eine neue Bewegung, die er vorher noch nicht konnte…

Naja, jetzt genießen wir erstmal die Zeit zu dritt und lernen uns noch ein wenig besser kennen.

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