18.12.2013 Feiern mit Kinderpunsch

Dies ist mein erster Beitrag. Ich bin Steffi, 28 Jahre alt und werde Mitte März mein zweites Kind bekommen. Unser Sohn Theo wird im Februar 2 Jahre alt, von daher stelle ich mich auf eine recht anstrengende Zeit ein. Ich hoffe aber auch, insgeheim belohnt zu werden und dass in meinem Bauch ein toller Spielkamerad bzw. Spielkameradin für Theo heranwächst. Wie schon bei Theo, so will sich auch dieser Wurm nicht zu erkennen geben. Im Grunde ist es natürlich auch egal, Hauptsache, es ist gesund. Und auch wenn es abgedroschen klingt, das meine ich auch so. Ich bin jeden Tag dafür dankbar, dass Theo gesund ist und es ihm gut geht. Trotzdem bin ich einfach total neugierig auf das kleine Wesen, das bald unsere WG vergrößern wird. Die letzte Chance gibt es beim Ultraschall Anfang Januar, mal sehen.

Abgesehen von der Vorfreude auf das Baby und, ehrlich gesagt auch das Ende der zehrenden Schwangerschaft, ist jetzt auch der Beginn einer ganzen Reihe von „Feiertagen“. Am Montag war mein Geburtstag und die Feierei begann schon am Nachmittag mit einem heißen Kinderpunsch, den eine Freundin mitgebracht hatte. Zum Glück ist die auch schwanger und so gab es dieses pappsüße Gebräu nicht nur für mich allein. Ich muss sagen, dass ich Glühwein eh schon nicht sonderlich mag und wenn dann nur mit einem Schuss Rum auf dem Christkindlmarkt. Aber gut, die Kinder waren dabei und haben sich auch mal über etwas anderes gefreut als warmer Milch am Nachmittag. Am Abend allerdings, als Theo im Bett war, da hätte ich mich schon sehr über ein Glas Prosecco gefreut. Zur Feier des Tages haben wir Pizza gemacht und ich bin sicher, dass der Abend noch länger gegangen wäre, wenn wir mit ein oder zwei Gläsern angestoßen hätten. So gab es für mich ein alkoholfreies Bier (immerhin!) und die Einstimmung darauf, wie Weihnachten, Silvester und alle Geburtstage bis zur Geburt und dem Ende der Stillzeit sein werden. Das hört sich vielleicht jetzt so an, als ob es mir schwer fallen würde, nichts zu trinken. Aber nein! Das tut es überhaupt nicht. Es ist nur so, dass es einem an solchen Tagen auffällt, dass man gar nichts mehr trinkt und die Vorfreude auf das erste Glas Rotwein dadurch ein wenig steigt.

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