32. Woche – Jetzt nur noch durchhalten

Aktuell bin ich in der 32. Woche und habe bereits 20 Kilo zugenommen. Mein Tempo gleicht sich dem einer Schnecke an. Es gibt viele Nächte, in denen ich nicht schlafen kann. Ich kann nicht liegen, der Bauch ist hart, die Mädchen boxen und ich kann mich nicht einmal vernünftig drehen. Dann sag ich zu Chris: „Ach, ich wär so gern ein harter Hund.“ Da antwortet er immer: „Du bist eine harte Schnecke.“ Ich hoffe es, ich möchte unbedingt noch ein paar Wochen durchhalten.Ich habe das Gefühl, dass ich nur noch aus Bauch bestehe. Ich komme unsere Treppen in den zweiten Stock kaum noch hoch und ich habe nicht den blassesten Schimmer, wie dieser Bauch noch größer werden kann.

Mut und Hoffnung machen die Termine im Krankenhaus oder bei der Frauenärztin. Ich liebe es, am CTG zu liegen und zu hören, dass es den beiden Mädchen gut geht. Unser Mädchen Nummer 2 gibt sich nach wie vor geheimnisvoll. Selbst beim CTG muss die Arzthelferin ewig nach ihrem Herzchen suchen. Dann schaut sie mich an und sagt: „Och nö, das ist doch schon wieder Nummer 1 und nicht Nummer 2.“

Ansonsten gehe ich nach wie vor 1 x in der Woche zur Osteopathin. Leider haben wir mittlerweile die Hoffnung aufgegeben, dass sich Mädchen 1 aus der Beckenendlage drehen wird. Es ist schlicht und einfach kein Platz mehr im Bauch.

Nächste Woche haben wir noch einmal einen Termin im Krankenhaus. Die Ärztin würde tatsächlich auch in Beckenendlage entbinden. Sie wird uns nochmal in Ruhe darüber aufklären.

Ich bin auf jeden Fall froh über jede neue Schwangerschaftswoche, die wir erreichen. Es fühlt sich gut an, jetzt auch die 30. Wochen-Marke überschritten zu haben. Und wer weiß: Vielleicht schaffen wir es ja bis zur 40. Woche? Wird schon irgendwie gehen. Kann sich noch jemand an Octomom erinnern? Die hatte immerhin acht Babys im Bauch und kann über eine Zwillingsschwangerschaft nur müde lächeln…

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