Introduction

Die Geburt – der Tag, der alles ändert

Geburt - der Tag, der alles ändert

Die Geburt – der Tag, der alles ändert

Die erste Schwangerschaft ist noch ziemlich an mir vorbeigezogen. Eigentlich war ich fast nur in der Arbeit oder unterwegs. So richtig realisiert, dass ich Vater werde, habe ich das erst, als wir im Krankenhaus zur Entbindung waren. Am Abend saßen wir bei Freunden und haben gemeinsam gekocht und gegessen. Auf Alkohol habe ich an dem Abend verzichtet, da es ja jederzeit losgehen konnte.

Es geht los – ab ins Krankenhaus

So war es dann auch und so fuhren wir gemeinsam in die Klinik. Dort schickte man uns nach einer ersten Untersuchung erstmal zum Spazierengehen. Was folgte, waren unfassbar lange aber auch angespannte Stunden im Krankenhaus und Kreißsaal. Nach langen 15 Stunden war es dann so weit und wir durften unsere gesunde Tochter in den Arm nehmen. Wir waren völlig fertig und überglücklich! Ja, ich war auch fertig, diese Anspannung, die Hilflosigkeit und das viele Blut. Das hat mich doch ziemlich fertig gemacht. Dazu kam, dass die Geburt nicht so unkompliziert verlief. Am Anfang war alles easy, aber mit der Zeit kamen immer mehr Ärzte dazu und es wurde etwas hektisch. Dabei wurde immer wieder der Sauerstoffgehalt des Kindes gemessen. Es war wie ein Film. Am Ende musste die Kleine mit der Glocke geholt werden. Ich habe weder vorher noch nachher in meinem Leben so viel Blut gesehen und auch wenn man mit anderen Eltern darüber spricht, ist es doch etwas völlig anderes, wenn man dann bei einer Geburt dabei ist. Dennoch möchte ich keine Sekunde missen und kann jedem angehenden Vater nur empfehlen, seiner Frau so gut es geht beizustehen und auch dabei zu sein. Ein Erlebnis, das einen prägt.

Im Nachhinein weiß ich gar nicht mehr genau, wie ich nach Hause gefahren bin. Ich war noch immer voller Adrenalin aber auch total übermüdet. In dieser Nacht habe ich mir vorgenommen, alles mir Mögliche für meine Familie zu tun und bei der nächsten Schwangerschaft auch mehr für meine Frau da zu sein. Heute arbeite ich daran, mich zu ändern, um dieses Vorhaben auch umzusetzen. Es fällt mir nicht immer leicht, denn es bedeutet auch früher mit der Arbeit aufzuhören. Noch etwas, das ich liebe – meine Arbeit.

Kinder ändern dich und ich freue mich, auf das was noch kommt.

Bis zum nächsten Beitrag,

Timo

PS: Ich habe als Beitragsbild ein Bild von Pixabay gewählt. Ich wollte kein Bild unserer Tochter verwenden. Bild von hozsona auf Pixabay

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