Ein Jahr zu fünft

Im Oktober 2018 haben wir Wilma das erste mal kennengelernt, noch nicht persönlich, sonder nur die Fakten. Jetzt begann die spannende Zeit, denn schon ende Oktober lernten wir Wilma in echt kennen und haben sie sehr schnell in unser Herz geschlossen. Es gab dann noch einige Treffen vor Weihnachten und im vergangenen Januar haben wir Wilma dann fast täglich gesehen, bis sie zu uns gezogen ist. Ihr ganzes Leben in drei großen Ikea-Taschen. Jetzt ist das nicht mehr so und das ist auch gut so.

Was im letzten Jahr alles war

  • Wilma bekommt Geschenke und freut sich über jedes kleine Geschenk, was sie ihr eigen nennen darf. Ob es zu Ostern, zum Geburtstag, zu Weihnachten oder einfach nur so ist.
  • Sie kommt in den Kindergarten und hat dort sehr schnell Anschluss gefunden und Freundschaften geknüpft.
  • Sie nimmt ab und nimmt zu, sie wächst und die ersten Klamotten sind zu klein und dürfen aussortiert werden.
  • Die Diagnostik bezüglich der fraglichen FASD beginnt und das Auswertungsgespräch kommt noch
  • Auch viele Rückschritte werden gemacht und manchmal kann ich nicht unterscheiden, ob sie die ihr gestellte Aufgabe nicht lösen kann, oder nicht lösen will. Für mich die größte Herausforderung, ihr hier kein Unrecht zu tun.
  • Sie liebt ihre großen Brüder und ihre großen Brüder sie auch, also meistens 😉

Was ich mir für das nächste Jahr wünsche

  • Eine Diagnose, mit der man arbeiten kann, also ein klares es ist eine FASD, oder es ist kein FASD
  • Eine leibliche Mutter, die Wilma weiterhin so gut unterstützt,  wie sie es bisher getan hat.
  • Kraft, um Wilma zu unterstützen, wo sie Unterstützung benötigt

Wir haben Wilmas Einzug mit einem Kuchen und Kakao gefeiert und auch wenn es mal wieder zu viel Zucker für sie war, manchmal muss das einfach sein.

Eure Anette

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