Introduction

Der digitale Mutterpass ist da

Babyturnschuhe neben einem Mutterpass

Der digitale Mutterpass ist da

Der Mutterpass ist der offizielle Nachweis, dass eine Frau Leben in sich trägt und bald Mama wird. Anfang des Jahres hat das analoge Heftchen nun ein digitales Geschwisterchen bekommen. Als Schwangere bekommst Du den Mutterpass in der Regel ab der 7. Schwangerschaftswoche von Deinem behandelnden Frauenarzt ausgehändigt. Dieses Dokument, das schwangere Frauen stets mit sich führen sollten und zu jeder ärztlichen Untersuchung vorzeigen müssen, enthält die Ergebnisse der Laboruntersuchungen, Impfnachweise sowie Informationen zu Risiken und vorherigen Schwangerschaften.

Ein Blick in den Mutterpass und behandelnde Ärzt:innen wissen sofort Bescheid, welche Tests oder Untersuchungen noch bei Dir notwendig sind. Seit Anfang des Jahres ist der Mutterpass auch digital erhältlich.

So kommen Schwangere an den digitalen Mutterpass

Um die digitale Variante des Mutterpasses zu erhalten, wendest Du Dich einfach an Deine Gynäkologin oder Gynäkologen. Vorstellen kannst Du Dir den digitalen Zwilling des Mutterpasses wie eine App. In dieser werden dieselben Einträge vorgenommen, wie das im altbekannte Pass in Papierform auch der Fall ist. Die Wahl, für welche der beiden Varianten Du Dich entscheiden möchtest, bleibt Dir überlassen. Für weitere Fragen zum digitalen Mutterpass wendest Du Dich am besten an Deine Krankenkasse, die Dir alle Fragen zur Anwendung des digitalen Mutterpasses beantwortet.

Der digitale Mutterpass als Teil der elektronischen Patientenakte

Wenn Du Dich für den E-Mutterpass entscheidest, ist dieser auch Teil der elektronischen Patientenaktie (ePA). In dem Fall werden die Informationen aus den Vorsorgeuntersuchungen in der elektronischen Patientenakte gespeichert. Gut zu wissen: Du allein entscheidest, wer darauf zugreifen darf und auch für welchen Zeitraum. Benutzt wird dafür die Freigabefunktion der App und in der auch geregelt wird, welche Praxis auf den Mutterpass zugreifen darf. Installieren und nutzen lässt sich die App auf einem Smartphone oder Tablet. Damit niemand sonst auf die Daten zugreifen kann, wird eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingesetzt.

Übrigens: Auch das gelbe Heft zur Eintragung der Ergebnisse der U-Untersuchungen wird ab 1. Januar 2022 Teil der elektronischen Patientenakte. Sie gleichen inhaltlich der gedruckten Version des Untersuchungshefts.

Idealerweise erfolgt der Umstieg auf die digitale Variante mit dem Beginn einer neuen Schwangerschaft, um Fehler bei einer möglichen doppelten „Buchführung“ auszuschließen.

Wer noch lieber klassisch auf „das gelbe Heft“ setzt, dem sei natürlich unsere exklusive „Schwanger? Null Promille!“-Mutterpasshülle empfohlen, die hier auch gleich kostenlos zu bestellen ist.

Foto von Mylene2401 auf Pixabay

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